FH-Impuls 2016 I: Impulsprojekt 09 „Individualisierte Strategien für Medizin und Medizintechnik“ (PersonaMed-B)
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
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Abstract
Das Impulsprojekt "PersonaMed-B - Individualisierte Strategien für Medizin und Medizintechnik" baute auf den Erkenntnissen des Projekts PersonaMed-A (FKZ 13FH5I06IA) auf und setzte die erfolgreiche Entwicklung personalisierter Strategien für Medizin und Medizintechnik konsequent fort. Im Mittelpunkt stand die Erweiterung und Vertiefung der individualisierten Ansätze, um die Präzisionsmedizin weiter zu optimieren und innovative Wege für eine individuellere Patientenversorgung zu erschließen. Ziel war es, individuelle Behandlungsansätze zu optimieren, indem genetische, biologische, anatomische und physiologische Merkmale der Patientinnen und Patienten gezielt berücksichtigt wurden. Dadurch sollten maßgeschneiderte Therapien entwickelt werden, die nicht nur eine höhere Wirksamkeit, sondern auch eine bessere Verträglichkeit bieten. Langfristig soll durch diesen Ansatz die Qualität der medizinischen Versorgung verbessert und die Präzisionsmedizin weiter vorangetrieben werden, um eine noch gezieltere und effektivere Behandlung für jede einzelne Patientin und jeden einzelnen Patienten zu ermöglichen. Das Projekt gliederte sich in fünf Hauptarbeitspakete (HAP) mit den Schwerpunkten Mikrobiologie, Mikrosystemtechnik, Künstliche Intelligenz und Bildverarbeitung, Materialwissenschaften und Chemie/Tissue Engineering: HAP1 "MYOPIOME - Kurzsichtigkeit und humanes Mikrobiom" untersuchte den möglichen Zusammenhang zwischen dem menschlichen Darmmikrobiom und der Entstehung von Kurzsichtigkeit (Myopie). HAP2 "Kaslmplant - Konfigurierbare und autarke smarte Implantate" demonstrierte die technische Machbarkeit eines miniaturisierten, smarten Implantats, das trotz seiner geringen Größe die nötigen Kräfte für den Einsatz in der Distraktionsosteogenese liefert. HAP3 "KIEBiZ - KI-basierte Lösungen in der Endoskopiebildverarbeitung, Robustheit und Zertifizierung" zielte darauf ab, robuste und zertifizierbare KI-basierte Lösungen in der Endoskopiebildverarbeitung zu entwickeln. HAP4 "BioPor - Biofunktionalisierte poröse Implantate mit Drug-Delivery Funktion" konzentrierte sich auf die Entwicklung innovativer, biofunktionalisierter Implantate für den orthopädischen Bereich, um eine neuartige Lösung für lasttragende Implantatsysteme zu schaffen, die pharmazeutische Wirkstoffe direkt in die Implantatstruktur integriert. HAP5 "Polymerunterstützung in der Schlaganfall- und Aneurysmabehandlung" forschte an der Entwicklung neuartiger Hydrogele, die speziell für die Behandlung zerebraler Aneurysmen konzipiert werden. Durch eine fortschrittliche Polymerunterstützung sollten diese Hydrogele als effektives Gerüst für den Wundverschluss dienen und über Mikrokatheter präzise applizierbar sein.
