Q-net-Q - Integration von QKD in IKT-Netze
Teil I und Teil II des Schlussberichts
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Abstract
Moderne Kommunikationsnetze übertragen täglich hochsensible Daten - etwa in der Gesundheitsversorgung, in kritischen Infrastrukturen (KRITIS), bei Behörden oder in Rechenzentren. Herkömmliche Verschlüsselung beruht auf mathematischen Verfahren, deren Sicherheit durch künftige Quantencomputer prinzipiell gefährdet werden kann (Stichwort "Store now, decrypt later").
Das Projekt Q-net-Q ("Integration von QKD in IKT-Netze") hat daher erforscht und demonstriert, wie Quantenkommunikation - konkret die Quanten-Schlüsselverteilung (Quantum Key Distribution, QKD) - in bestehende Kommunikationsnetze integriert werden kann. QKD nutzt die Gesetze der Quantenphysik, um kryptographische Schlüssel zu erzeugen, deren Abhörsicherheit physikalisch garantiert ist und deren Abfangen prinzipbedingt bemerkt werden würde. Ziel war es, sichere, zuverlässige und skalierbare Kommunikationskanäle für sicherheitskritische Anwendungen bereitzustellen und die Lücke zwischen experimenteller Quantenkommunikation und realem Netzbetrieb zu schließen.
