KI- und Datenakzelerator (KIDA)
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Abstract
Das einrichtungsübergreifende Verbundvorhaben "KI- und Datenakzelerator" (KIDA) wurde 2022 vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) zur Umsetzung der nationalen KI-Strategie 2018 initiiert. Gefördert durch das Konjunkturpaket 43 und koordiniert durch die AG KIDA unter dem Dach des Think Tanks Digitalisierung am Thünen-Institut, verfolgte das Vorhaben das übergeordnete Ziel, die Anwendung Künstlicher Intelligenz in der Agrar- und Ernährungsforschung strukturell zu verankern. KI- und Deep-Learning-Verfahren wurden am MRI vor Projektbeginn nur selten angewendet. In einigen Fachbereichen dominierte die manuelle Datenaufbereitung mit hohem Ressourceneinsatz und erhöhter Fehleranfälligkeit. Die Arbeit mit externen Dienstleistern für spezielle KI- und Datenverfahren verstärkte die Effekte fehlender Schulungen für MRI-Personal und behinderte den Wissenstransfer. Zudem limitierte eine fragmentierte, veraltete Rechen- und Netzwerkinfrastruktur datenintensive Analysen. Koordinierte ressortweite Maßnahmen zur Infrastrukturoptimierung und nachhaltigen Kompetenzentwicklung waren daher unverzichtbar, um die wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die digitale Souveränität zu stärken. Als ressortweiter "Beschleuniger" sollte daher KIDA die einrichtungsübergreifende Zusammenarbeit im Ressort des BMLEH stärken, finanzielle und personelle Ressourcen bündeln, Synergien entfalten und einen systematischen Wissenstransfer etablieren. Konkret wurden drei Teilziele definiert: Teilziel A konzentrierte sich auf die Erhöhung von KI- und Datenkompetenzen durch nachhaltigen Kompetenzaufbau, eine gemeinsame KI-Beratungsstelle und eine verbesserte Vernetzung im Rahmen einer KIDA-Kompetenzgemeinschaft. Teilziel B zielte auf den Ausbau der Technologie-Infrastruktur zur effizienten Entwicklung und gemeinsamen Nutzung von KI-Technologien ab. Teilziel C widmete sich der Verbesserung der Dateninteroperabilität und der Nutzbarmachung von Daten für KI-Anwendungen.
