Bioökonomie International 2022: AutoPro - ein automatisierter Bioprozess zur Kultivierung der Mikroalge Galdieria sulphuraria zur verbesserten Nutzung organischer Reststoffe aus Aquakulturen
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Das Vorhaben befasste sich mit der Entwicklung eines automatisierten Bioprozesses zur Kultivierung der extremophilen Alge Galdieria sulphuraria, um organische Reststoffe, unter anderem aus Aquakulturen, besser nutzen zu können. Im Mittelpunkt stand die Nutzung hydrolysierter Reststoffe, insbesondere aus Garnelenfarmen, als Substrate für eine heterotrophe Kultivierung sowie deren prozesstechnische Bewertung.
Der Beitrag des ifak konzentrierte sich auf mathematische Modellierung, modellgestützte Prozessbewertung sowie die Entwicklung von Grundlagen für Monitoring, Automatisierung und spätere Prozessführung. Das ifak bearbeitete maßgeblich das Arbeitspaket 2 "Modellierung, Monitoring und automatisierte Prozessführung" und trug ergänzend zum Wissenstransfer und zur Verwertung im Arbeitspaket 4 bei. Ziel von AP 2 war die Entwicklung eines Stoffwechselprozessmodells für die heterotrophe Kultivierung von G. sulphuraria in Gegenwart hydrolysierter organischer Reststoffe. Mithilfe dieses Modells sollten Anlagendesign, Prozessbewertung, Überwachung und Steuerung methodisch vorbereitet werden.
