Soziale Verbundenheit räumlich verteilter Personen durch virtuell erweiterte Telepräsenz (TeleVeRbundenheit)
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Abstract
Das inter- und transdisziplinäre Projekt TeleVeRbundenheit hat anhand zweier beispielhafter Anwendungskontexte („Use Case“) erforscht, ob mit einer Kombination von Virtual-Reality-Technologie mit Telepräsenzrobotik (TeleVR) die soziale Verbundenheit von örtlich entfernten, miteinander in Beziehung stehenden Personen aufrechterhalten werden kann. Dafür ist die Forschung innerhalb des gesamten Projektverbunds zwischen den sogenannten Human-Factors-Partnern (IFS, AWI, YOUSE) und Technik-Partnern (DieEtagen, PSP) sehr eng verzahnt gewesen. Mit dem Ziel, die Technik partizipativ, nutzendenzentriert zu entwickeln, wurde ein iterativer und dialogischer Gestaltungsprozess realisiert, in dem die technische Umsetzung, empirische Evaluation und sozialwissenschaftlichen Analysen ineinandergegriffen haben. Für das soziologische Teilprojekt am Institut für Soziologie der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (IFS) lag der Schwerpunkt dabei auf der Auseinandersetzung mit sozialtheoretischen Grundkonzepten sowie der qualitativen Datenerhebung und -auswertung: Es wurden Personen beobachtet und interviewt, die gemeinsam auf Distanz ein Museum, in unserem Fall das Industrie Museum Chemnitz, besuchen (Use Case 1: Museum/kulturelles Erlebnis) bzw. als Team zusammenarbeiten (Use Case 2: Wissensarbeit in hybriden Teams). In Kooperation mit AWI und YOUSE wurden so Nutzungsstudien realisiert, Anwendungsfälle konkretisiert und Nutzer:innengruppen definiert. Ferner wurden im Sinne einer formativen Evaluation schrittweise die Technologie und dazugehörige Einführungen (z.B. ein Tutorial zur Einführung in das TeleVR-System) (weiter)entwickelt.
