6G-ICAS4Mobility
Schlussbericht
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Abstract
Das Ziel von 6G-ICAS4Mobility war es, bisher getrennte Kommunikations- und Sensorfunktionen (insbesondere Radar) bei der Entwicklung zu 6G zu integrieren. Der Schwerpunkt lag auf mobilen Anwendungen im Bereich Automobil und Drohnen, wobei Szenarien mit direkter Kommunikation ("Sidelink") zwischen den beteiligten Geräten berücksichtigt wurden. Es wurden verschiedene Integrationsstufen in Betracht gezogen und bewertet, die von der Nutzung von Kommunikationsfunktionen zur Koordination verschiedener Radarsysteme bis hin zur tiefen Integration unter Verwendung einer einzigen Wellenform reichen. Darüber hinaus wurden durch die Koordination von Sensorfunktionen über verschiedene Geräte hinweg (z. B. Fahrzeuge, Drohnen) in Verbindung mit einer hochgenauen Zeitsynchronisation bi- oder multistatische Radarsysteme realisiert, wodurch die Effizienz gesteigert und die Umgebungserfassung erheblich verbessert werden konnte. Zusätzlich wurde eine verteilte Fusion der von verschiedenen Teilnehmern erzeugten Umgebungsbilder (zur Erstellung einer Art digitalem Zwilling der Umgebung) realisiert, um auch komplexe Szenarien genau und umfassend erfassen zu können. Neben zahlreichen konzeptionellen Aufgaben wurden fünf konkrete, verallgemeinerte Anwendungsfälle mit technischem Schwerpunkt (teilweise) umgesetzt und im Sinne eines Proof-of-Concept (PoC) umfassend evaluiert.
