CASCADE-IR: Tumorspezifität und Abhängigkeit von Begleiterkrankungen beim infrarotmolekularen Fingerprinting
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Abstract
Das Ziel von CASCADE-IR war es, methodische Aspekte zu untersuchen, die für die klinische Umsetzung des infrarot-molekularen Fingerprintings (IMF) als minimalinvasiver Ansatz für die blutbasierte In-vitro- Diagnostik von Krebserkrankungen relevant sind. Konkret befasste sich das Projekt mit dem Einfluss häufiger Begleiterkrankungen auf die diagnostische Leistungsfähigkeit, der Krankheitsspezifität von IMF abgeleiteten molekularen Signaturen sowie der Etablierung eines standardisierten analytischen Arbeitsablaufs für zukünftige translationale Studien. Im Rahmen des Projekts wurde ein reproduzierbarer Arbeitsablauf auf Basis des maschinellen Lernens für die Analyse von infrarot-molekularer Fingerprints etabliert, die aus prospektiv gesammelten Blutplasmaproben der laufenden klinischen Studie "Lasers4Life" gewonnen wurden. Um den wissenschaftlichen Wert des Projekts innerhalb des verfügbaren Förderzeitraums zu maximieren, konzentrierten sich die Analysen auf die größte im Rahmen der Studie verfügbare, prospektiv erhobene Prostatakrebs-Kohorte, die mehr als 2.000 prospektiv rekrutierte Teilnehmer umfasste, darunter Patienten mit Prostatakrebs, benigner Prostatahyperplasie und asymptomatische Kontrollpersonen. Standardisierte spektrale Vorverarbeitung, Patientenabgleich, Kreuzvalidierung und unabhängige zeitliche Validierung ermöglichten eine systematische Bewertung des infrarot-molekularen Fingerprintings unter klinisch relevanten Bedingungen.
