Open-RAN basiertes Campusnetz für industrielle Echtzeitanwendungen – 6G-Terafactory
Sachbericht
Date
Authors
Editor
Advisor
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Supplementary Material
Other Versions
Link to publishers' Version
Abstract
Das Verbundvorhaben 6G-Terafactory hatte zum Ziel, ein Open-RAN-basiertes privates Campusnetz für industrielle Echtzeitanwendungen aufzubauen und unter realen Produktionsbedingungen zu erproben. Referenzumgebung war die Terafactory der Adtran Networks SE (ADVA) in Meiningen. Das Teilvorhaben der Gestalt Automation GmbH – "Virtualisierte Steuerungs- und Assistenzfunktionen" – verantwortete die Anwendungsseite: die Entwicklung, Verteilung und Erprobung virtualisierter Steuerungs- und Assistenzfunktionen für zwei industrielle Anwendungsfälle, eine AR-gestützte Werkerassistenz für Verpackungs- und Kennzeichnungsprozesse sowie mobile Robotik mit in das Netz ausgelagerten KI-Funktionen. Ausgangspunkt war der Stand, dass Assistenz- und Robotikanwendungen in der Fertigung typischerweise als geschlossene, lokal gebundene Einzelsysteme realisiert werden: Rechenintensive Funktionen wie Bildverarbeitung und KI-gestützte Objekterkennung laufen auf dedizierter Hardware am Arbeitsplatz, weil eine Auslagerung in Edge- oder Cloud-Ressourcen an der Verfügbarkeit und Determiniertheit der Funkanbindung scheitert. Open-RAN-basierte Campusnetze und die für 6G absehbaren Netzfunktionen versprechen hier eine Entkopplung von Applikation und Hardware. Offen war, ob sich derartige Anwendungen nicht nur demonstrieren, sondern im industriellen Wirkbetrieb produktiv einsetzen lassen. Diese Lücke adressierte das Teilvorhaben
