Verbundprojekt: Topfkräuter nachhaltig verpacken - verbrauchergeleitete Entwicklung und Erprobung neuer Lösungen; Teilprojekt C; Akronym: ExtraHerb
Schlussbericht zum Vorhaben
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Abstract
Die neue EU‑Verpackungsverordnung (PPWR) schreibt ab 2030 ein Verbot von Einweg‑Plastikverpackungen im B2B‑Bereich vor, einschließlich solcher für Pflanzentransporte. Im Produktionsgartenbau besteht folglich dringender Handlungsbedarf, da hier bislang vorwiegend Töpfe, Trichterbeutel und Trays aus Einwegkunststoff genutzt werden. Für Topfkräuter, die an den Lebensmitteleinzelhandel geliefert werden, existiert aktuell noch keine plastikfreie Branchenlösung. Im ExtraHerb‑Verbundprojekt „Topfkräuter nachhaltig verpacken – verbrauchergeleitete Entwicklung und Erprobung neuer Lösungen“ werden daher alternative Verpackungskonzepte für Topfkräuter in Deutschland untersucht und deren CO₂‑Fußabdruck bewertet. Grundlage hierfür bilden detaillierte Analysen der Wertschöpfungsketten zweier Kräuterproduzenten. Die Berechnung erfolgt nach dem EU‑PEF‑Standard und den Hortifootprint Category Rules, basierend auf internationalen Normen (ISO 14040/44, ISO 14067). Betrachtet wird der gesamte Lebenszyklus eines 12 cm ‑Pflanztopfs – von der Produktion über den Transport bis hin zur Entsorgung. Ziel des Projektes ist die Plastikreduktion der Topfkräuterverpackung bei mindestens gleichbleibendem Produktschutz und Funktionalität. Zudem soll sich die Verpackung entlang der gesamten Wertschöpfungskette als praxistauglich erweisen und einen im Vergleich zur Status quo-Verpackung geringeren CO2-Fußabdruck aufweisen.
