DysTract: Dystonia Translational Research and Therapy Consortium; TP1: Eine randomisierte, Sham-kontrollierte Vergleichsstudie zwischen tiefer Hirnstimulation des Globus pallidus internus versus Botulinumtoxintherapie bei zervikaler Dystonie. (StimTox-CD)

Sachbericht zum Verwendungsnachweis/Schlussbericht (nach Nr. 4.1. NBAF 2017)

dc.contributor.authorOdorfer, Thorsten
dc.contributor.authorVolkmann, Jens
dc.date.accessioned2025-09-09T10:46:18Z
dc.date.available2025-09-09T10:46:18Z
dc.date.issued2025-08-31
dc.description.abstractDie selektive periphere Denervation durch Botulinumneurotoxin (BoNT) ist laut Leitlinien die Standardtherapie bei zervikaler Dystonie (CD). Eine tiefe Hirnstimulation (THS) des Globus pallidus internus (GPi) wird bisher nur bei Therapieversagen eingesetzt. Ziel dieser randomisierten, scheinkontrollierten Studie war es, die Wirksamkeit und Sicherheit der THS im Vergleich zur BoNT-Injektion zu untersuchen - auch bei Patienten mit lediglich unvollständiger Symptomkontrolle unter BoNT. Ursprünglich waren 66 randomisierte Patienten vorgesehen. Aufgrund regulatorischer Hürden (z. B. Einstufung nach AMG statt MPG), langwieriger Vertragsverhandlungen und später pandemiebedingter Rekrutierungseinbrüche wurde das Ziel nicht erreicht. Letztlich wurden 72 Patienten eingeschlossen, 38 randomisiert, und 33 erreichten den primären Endpunkt. Der primäre Endpunkt - eine signifikant bessere Symptomkontrolle (TWSTRS total score nach 24 Wochen) durch THS - wurde nicht erreicht. Allerdings zeigte sich in den sekundären Endpunkten ein Vorteil der THS hinsichtlich motorischer Symptome (TWSTRS motor score, p=0.026). Für Lebensqualität, Schmerzkontrolle und Behinderungsgrad konnten keine signifikanten Unterschiede nachgewiesen werden. Die Sicherheit der THS war mit bisherigen Studien vergleichbar und unauffällig. Insgesamt deutet die Studie darauf hin, dass THS auch bei Patienten mit unzureichender BoNT-Wirkung eine wirksame und sichere Therapieoption darstellt. Die Ergebnisse sprechen dafür, die derzeitigen Leitlinien zu überdenken und eine frühere Anwendung der THS - abhängig von Patientenpräferenz - zu prüfen.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/22471
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/21488
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationUniversitätsklinikum Würzburg, Neurologische Klinik und Poliklinik
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc500 | Naturwissenschaften
dc.subject.otherTHSger
dc.subject.otherBoNTger
dc.subject.otherVergleichsstudieger
dc.subject.otherCervikale Dystonieger
dc.subject.otherRest-Therapieansprechenger
dc.titleDysTract: Dystonia Translational Research and Therapy Consortium; TP1: Eine randomisierte, Sham-kontrollierte Vergleichsstudie zwischen tiefer Hirnstimulation des Globus pallidus internus versus Botulinumtoxintherapie bei zervikaler Dystonie. (StimTox-CD)ger
dc.title.subtitleSachbericht zum Verwendungsnachweis/Schlussbericht (nach Nr. 4.1. NBAF 2017)
dc.typeReport
dcterms.extent21 Seiten
dtf.duration01.02.2016 bis 31.01.2025
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program01GM1514A
dtf.funding.verbundnummer01166567
dtf.version1
tib.accessRightsopenAccess

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