Verbundprojekt: Central Car Server - Supercomputing für Automotive - MANNHEIM-CeCaS; Teilvorhaben Technische Universität München (TUM)

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Die Automobilbranche verlagert ihre Elektronik von vielen verteilten Steuergeräten zu einer zentralisierten Fahrzeugserver-Architektur, die Hochleistungsrechnen ins Auto bringt (Software-Defined Vehicle, SDV). Damit steigen die Anforderungen an Softwareentwicklung, Echtzeit und Sicherheit – und der Speicherzugriff und die Rechenleistung werden zum Engpass für KI- und ADAS-Funktionen.

Im Verbundprojekt CeCaS arbeitete die TUM mit Industrie- und Forschungspartnern (u. a. Infineon, CARIAD, AVL, BOSCH, ZF, INCHRON) an genau diesen Themen. Die drei beteiligten Lehrstühle übernahmen komplementäre Aufgaben:

  • TUM-AIR (Robotik, KI und Echtzeitsysteme): Entwicklung einer KI-gestützten Werkzeugkette, die Anforderungen, Architekturmodelle und Software für SDVs (semi-)automatisch erzeugt - von der textuellen Anforderung bis zum ausführbaren Fahrzeugcode. Angeknüpft wurde an modellbasierte Methoden (EMF, OCL) und an Fortschritte bei Large Language Models (LLMs), die bislang kaum auf automobile Workflows abgestimmt waren.
  • TUM-LIS (Integrierte Systeme) und TUM-SEC (Sicherheit in der IT): gemeinsame Entwicklung eines selbstadaptiven, sicheren Speichercontrollers (SASSMC) und einer virtuellen SoC-Plattform. Stand der Technik waren etablierte Verfahren (CTR-Modus, Authentication Trees), die mit hohem Latenz-Overhead einhergehen und für eine zentrale Fahrzeug- Recheneinheit zu langsam sind.

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