Untersuchungen über die Ursachen der Zerstörung von Kammergittersteinen in Glasschmelzöfen
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Abstract
Die Hauptursache der Zerstörung des Kammerbesatzes ist die Alkaliatmosphäre. Es wird ein Prüfverfahren beschrieben, das eine Rangordnung der Alkalifestigkeit feuerfester Steine aufzustellen gestattet. Magnesitsteine sind am stärksten alkaliabweisend, aber gegen bestimmte Betriebsbedingungen sehr anfällig. Behandelte Zerstörungsfaktoren: Temperaturwechsel, Methanzerfall und Hydratation. Bei Kammerhöchsttemperaturen < 1200 °C genügen Schamottesteine, besonders bewährt mit 43 % Al2O3. Die Alkaliaufnahme von vier gebrauchten Gittersteinen aus den Hauptstoffen Kieselsäure und Tonerde wird zonenweise untersucht. Dabei wird festgestellt, dass die Glasurhaut das ungehemmte Eindringen von Na2O verhindert und dass eine fehlende Glasurhaut zum Absprengen dünner Schalen infolge Nephelinbildung führt.
