DATIpilot Modul 1 Innovationssprints: Flächendeckende Abgrenzung von kleinräumigen Eignungsgebieten für die Wärmeplanung (FLAKE); Teilprojekt A: Geo-KI (Koordination); Teilprojekt B: Machbarkeitsstudien zur Ableitung von Fachplanung
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
Date
Editor
Advisor
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Supplementary Material
Other Versions
Link to publishers' Version
Abstract
Das Ziel ist die automatische kleinräumige Zerlegung von Kommunen für die Wärmeplanung. Dabei sollen die im Bundesgesetz beschriebenen räumlichen Ebenen Baublock und Straßenabschnitt, aber auch natürliche Grenzen wie Flüsse berücksichtigt werden. Zudem sollen lokale Klimaschutzstrategien einfließen, insbesondere Quartiersplanungen und Gebäudeeigenschaften von Wohnungsbaugesellschaften. Die mit Geo-KI ermittelten Teilgebiete sollen in die Kommunale Wärmeplanung einfließen, aber auch in der Quartiersplanung von Wohnungsbaugesellschaften nutzbar sein, so dass in beiden Planungssträngen mit der gleichen "Datenwahrheit" gearbeitet wird. Teilprojekt A: Ziel des Teilprojektes Geo-KI ist es, verschiedene Geo-KI-Algorithmen zur Partitionierung einer Kommune zu entwickeln, zu evaluieren und zu veröffentlichen. Die weiterführende Nutzung der Geo-KI-Algorithmen soll durch den Wär- meleitplaner Nordwest realisiert werden, einer interaktiven Anwendung zur Wärmeplanung in Kommunen. Verschiedene Akteure der Wärmeleitplanung sollen eingebunden werden. Teilprojekt B: Die GSG OLDENBURG hat im Dezember 2022 ihre Klimaschutzstrategie verabschiedet. Basis ist insbesondere die Versorgungsstruktur der Wärmeversorgung in den Bestandsgebäuden und die Ableitung des Klimapfades durch den Ersatz der fossilen Primärenergie durch regenerative Energien, bei gleichzeitiger Reduzierung von Wärmeverlusten mittels Gebäudedämmung. Die Versorgungsstruktur des Gesamtbestandes verteilt sich wie folgt auf die Wohnungen (WE) im Bestand:
- 2.415 WE - Gasthermen je Wohneinheit
- 3.535 WE - Gaszentralheizungen je Gebäudekörper
- 2.166 WE - Gaszentralheizungen als Quartiersversorgung Das Ziel ist die Identifizierung der wirtschaftlichsten Transformation der Wärmeversorgung, hin zu einer annähernd vollständig dekarbonisierten, regenerativen Versorgung im Jahre 2045. Hierfür werden technische Maßnahmen entwickelt, die je investiertem Euro am meisten CO2 einsparen.
