Meaningful human control - Autonome Waffensysteme zwischen Regulation und Reflexion (MEHUCO)
Sachbericht zum Verbundprojekt
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Abstract
Eines der dringendsten Probleme der internationalen Sicherheit und des Friedens ist die Entwicklung und Anwendung Autonomer Waffensysteme (AWS). Akteur:innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Militär und Wissenschaft debattieren kontrovers, ob und inwieweit mit der Ausweitung KI-basierter, maschineller Autonomie ein Verlust menschlicher Kontrolle über wichtige Kriegshandlungen droht. Das überregionale und interdisziplinäre Kompetenznetz "Meaningful Human Control. Autonome Waffensysteme zwischen Regulation und Reflexion" mit Forscher:innen der Science & Technology Studies, Robotik, Rechtswissenschaft, Soziologie, Physik, Politikwissenschaft, Gender Studies und Medienwissenschaft sowie interdisziplinären Fellows aus dem globalen Süden, hat bislang unverbundene Problembeschreibungen und disparate Konzepte historisch und kulturell situiert und in einem interdisziplinären Forschungsprogramm zusammengeführt. Die Ziele waren: 1. Erarbeitung eines umfassenden Verständnisses der sozio-kulturellen Dimension von AWS; 2. Entwicklung eines Konzepts sozio-materieller Handlungsfähigkeit von KI-basierten AWS, basierend auf einem komplexen Technikverständnis; 3. Bündelung transklassischer Kompetenzen der Friedensforschung; 4. Übersetzung der wissenschaftlichen Ergebnisse zu, AWS und Meaningful Human Control‘ (MHC) in einen breiteren öffentlichen Diskurs.
