FERROPath - Ferroptose als grundlegender Pathomechanismus bei Ischämie/Reperfusionsschäden im Gewebe; TP2: Modulierung der Ferroptose in vivo mit Hilfe von transgenen Mausmodellen und niedermolekularen Ferroptose-Inhibitoren der nächsten Generation; TP5: Ferroptose-Beitrag zur Abstoßung von Lungentransplantaten
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Ischämie-Reperfusionsschäden (IRI) sind eine zentrale Ursache klinisch relevanter Erkrankungen wie Schlaganfall und akuter Nierenschädigung sowie von Gewebeschäden bei Organtransplantation und nach Herzstillstand. Die Ferroptose, eine Form des eisenabhängigen, nicht-apoptotischen Zelltods, wurde als gemeinsamer Pathomechanismus der IRI identifiziert und stellt ein vielversprechendes therapeutisches Ziel dar. Bislang fehlen jedoch spezifische Biomarker für den eindeutigen Nachweis der Ferroptose, und es existiert keine etablierte Therapie für IRI. Das Projekt verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, um ferroptotische Signaturen und zugrunde liegende Mechanismen in betro^enen Organen (Gehirn, Leber, Lunge, Niere) zu identifizieren und zu validieren. Zudem sollen Ferroptose-spezifische Biomarker entwickelt sowie die Wirksamkeit neuer Ferroptose-Inhibitoren in präklinischen Modellen untersucht werden. Das Ziel von TP5 war die Aufklärung der Rolle der Ferroptose bei der Ischämie-Reperfusions-Schädigung (IRI) der Lunge, einer zentralen Ursache für frühes Transplantatversagen und die Entwicklung einer primären Transplantatdysfunktion (PGD) nach Lungentransplantation. Da bislang spezifische und sensitive Biomarker zur frühzeitigen Erkennung ferroptotischer Prozesse fehlen, sollten neue Ferroptose-assoziierte Marker identifiziert und translational validiert werden. Hierzu etablierte das Konsortium eine experimentelle Pipeline, beginnend mit murinen IRI-Modellen, in denen oxidierte Lipidspezies als potenzielle Biomarker identifiziert wurden. Diese sollen anschließend in humanen Plasmaproben validiert werden. Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Konsortiums ermöglicht dabei die Verknüpfung präklinischer Modelle mit klinischen Proben und analytischer Expertise.
