TISTRAQ: Entwicklung eines simulierbaren Abschreckumformprozesses für die energie- und materialeffiziente Herstellung von Blechformteilen aus α+β-Titanlegierungen mit bezogen auf den Ausgangszustand gesteigerten mechanischen Kennwerten durch eine prozessintegrierte Wärmebehandlung

Schlussbericht zum Verbundprojekt

dc.contributor.authorFeix, Werner
dc.contributor.authorMerten, Mathias
dc.contributor.authorHaufe, André
dc.date.accessioned2025-09-24T05:12:20Z
dc.date.available2025-09-24T05:12:20Z
dc.date.issued2025-09-23
dc.description.abstractDer Schwerpunkt der Arbeiten von DYNAmore innerhalb des Konsortiums lag in der numerischen Simulation des TISTRAQ-Prozesses. Zu Beginn wurden notwendige Grundlagenforschungen betrieben, um den Prozess mit seinen Eigenheiten zu verstehen und die Unterschiede zum klassischen Warmumformprozess herauszuarbeiten. Parallel dazu wurden geeignete Materialmodelle ausgewählt, die sowohl den spezifischen Anforderungen des eingesetzten Werkstoffs Ti-6Al-4V gerecht werden, als auch für den Einsatz in Umformsimulationen geeignet sind, beispielsweise durch die Berücksichtigung von Materialanisotropie. Zur Bedatung und Beschreibung des Materials wird ein erster Parametersatz grob identifiziert, hierfür wurde sowohl auf experimentellen Erkenntnissen als auch auf das Softwaretool JMATPro® [1] zurückgegriffen. Auf Basis einer ersten Materialbeschreibung fand anschließend die simulative Abbildung des gesamten TISTRAQ-Prozesses prototypisch statt. Entwicklungen am experimentellen Aufbau fanden dabei direkten Einzug in die Simulation des „Digital Twin“ und Optimierungen, die sich aus der Simulation als Nützlich ergeben haben, wurden in den Prüfstandsaufbau übernommen. Somit konnte immer ein simultaner Fortschritt der realen Prozesskette als auch dessen simulativen Darstellung gewährleistet werden. Am Ende von HAP 3 stand hiermit ein vollständiges und numerisch validiertes Modell zur prognosefähigen Simulation des TISTRAQ-Prozesses zur Verfügung. Hierbei wurde der eigentliche Umformprozess dahingehend numerisch optimiert, mit dem Ziel die Bauteilherstellung zu beschleunigen, ingenieurtechnisch zu verbessern und kostengünstiger zu gestalten. Die Erkenntnisse daraus sind im Anschluss in die simulationsgestützte Prozessoptimierung in HAP 4 eingeflossen, bei der insbesondere Parameter wie Abkühlraten, Wärmeübergangskoeffizienten und Haltedauern betrachtet wurden. Auf Basis der erarbeiteten Erkenntnisse wurde im Weiteren ein datenbasiertes Datenanalyse- und Qualitätssicherungstool entwickelt, das künftig die werkzeug- und prozessseitige Optimierung unter Einbeziehung technischer Parameter und simulativer Auswertungen unterstützt.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/23395
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/22412
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationDYNAmore Gesellschaft für FEM Ingenieurdienstleistungen mbH
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc600 | Technik
dc.subject.otherSimulationger
dc.subject.otherTitanger
dc.subject.otherWerkstoffeger
dc.subject.otherSTQ-Prozessger
dc.subject.otherBlechumformungger
dc.titleTISTRAQ: Entwicklung eines simulierbaren Abschreckumformprozesses für die energie- und materialeffiziente Herstellung von Blechformteilen aus α+β-Titanlegierungen mit bezogen auf den Ausgangszustand gesteigerten mechanischen Kennwerten durch eine prozessintegrierte Wärmebehandlungger
dc.title.subtitleSchlussbericht zum Verbundprojekt
dc.typeReport
dcterms.extent39 Seiten
dtf.duration01.07.20-31.03.25
dtf.funding.funderBMWE
dtf.funding.program20Q1927B
dtf.funding.verbundnummer01211620
dtf.version1.0
tib.accessRightsopenAccess

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