BioBall - PYROCEM - Innovative Nutzung unterschiedlicher Biomassen zur Herstellung von pyrolysierter Pflanzenkohle als Additiv für zementgebundene Baumaterialien (Teilprojekt B) - Umsetzungsphase
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Das Verbundvorhaben PYROCEM zielte darauf ab, unterschiedliche Siebüberläufe aus der Kompostierung aufzubereiten und zu Pflanzenkohle zu karbonisieren, aus der ein reaktiver Zusatzstoff für zementgebundene Baustoffe entwickelt werden sollte. Angestrebt wurde im Verbund, bis zu 50 % Portlandzement zu ersetzen und die damit verbundenen CO₂-Emissionen entsprechend zu verringern. Der EAD stellte seine Karbonisierungsanlage sowie Biomassen und Pflanzenkohlen aus eigenen und kooperierenden Behandlungsanlagen bereit, erfasste Daten während der Karbonisierung und wirkte an der Optimierung der mechanischen Aufbereitung mit. Für den EAD umfasste dies die Charakterisierung eigener Siebüberläufe, die Herstellung und Analyse von Pflanzenkohle aus Biogut-Siebüberläufen von EAD, dem Abfallwirtschaftsbetrieb Alzey-Worms (AWB) und der Gesellschaft für Abfallentsorgung Lippe (GAL) sowie Versuche zur mechanischen Vorbehandlung. Die Karbonisierungsanlage der Carbon Technik Schuster GmbH (CTS) benötigte dafür trockenes, störstofffreies und rieselfähiges Material mit überwiegend 10 bis 40 mm Korngröße. Feinkorn, faserige Bestandteile, Steine, Glas und Metalle führten zu Störungen; eine aktiv belüftete Grünschnitt-Rotte und eine leistungsfähige Drei-Fraktionen-Siebung standen anfangs nicht zur Verfügung.
