Verbundvorhaben "PRIDE-ID - Nachweis der Machbarkeit der CO2-Abtrennung mittels CycloneCC-Technologie (alt) CapsolEoP® (neu) in der Zementindustrie"; Teilvorhaben: Untersuchung der Alterung der Waschlösung und deren Konsequenzen für die Abscheidung von Kohlendioxid
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Abstract
Im Projekt PRIDE-ID erfolgte die technische und wirtschaftliche Erforschung und Validierung der technischen Grundlagen der CapsolEoP®-Technologie (Versuchsanlage) zur CO2-Abtrennung als "End-of-Pipe"-Lösung mittels Kaliumcarbonat als Waschlösung. Ziel des Projektes PRIDE-ID war die Untersuchung der Technologie in einem realen zementindustriellen Umfeld, d.h. im Bypass, wobei ein Teilstrom des Rauchgasstromes in der Pilotanlage umgesetzt wurde. Zur Testung wurde eine mobile CO2-Abscheideanlage mit einer Kapazität von ca. 1,5 Tonnen pro Tag im Werk Dotternhausen integriert und über mehrere Monate hinweg getestet.
Die Aufgabe des INC bestand in der Untersuchung der Alterung der Waschlösung durch chemisch-oxidative Prozesse und die Abscheidung von sauren Gasen, was zur Verminderung der Kapazität der Waschlösung führt. Deshalb erfolgte eine prozessbegleitende Analytik der Waschlösung, um die Bildung von hitzestabilen Salzen aus Stick- und Schwefeloxiden zu untersuchen. Außerdem wurden die Abgasströme aus der Zementproduktion in verschiedenen Betriebszuständen vor und nach der Kohlendioxidentfernung insbesondere bezüglich organischer Inhaltsstoffe untersucht. Die Analyse des Kohlendioxidstroms liefert Informationen, ob die organischen Komponenten bzw. deren Produkte in diesen Gasstrom gelangen, diesen verunreinigen und dort ggf. die Verwendung bzw. Weiterverarbeitung beeinflussen. Die Verwendung des gewonnenen Kohlendioxids wurde in der katalytischen Umsetzung mit Wasserstoff untersucht.
