Metastudie zum heutigen und zukünftigen Kurzschlussverhalten von Erzeugungsanlagen Typ 2 in Verteilnetzen
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Abstract
Die Veränderung der Erzeugerstruktur in elektrischen Netzen hat signifikante Auswirkungen auf das Kurzschlussverhalten. Umrichtergekoppelte Einspeiseanlagen (EZA Typ 2) können Netz-folgend (grid-following converter, GFL) oder Netz-bildend (grid-forming converter, GFM) geregelt werden. Künftig wird die Systemstabilität vermehrt durch GFMs gewährleistet. Seitens der Verteilnetzbetreiber besteht ein großes Interesse daran, wie sich bestehende und neuartige Anlagen im Falle eines Kurzschlusses verhalten und welche Kurzschlussströme daraus gesamtheitlich für das Netz resultieren. Die Kurzschlussstromberechnung spielt dabei eine wichtige Rolle, denn maximale Kurzschlussströme sind dimensionierend für Betriebsmittel und wichtig für die Bewertung der Betriebssicherheit. E.ON SE hat das Institut für Elektrische Energietechnik (ieet) der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und die Professur für Elektrische Energiesysteme (EES/DLab) der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) um eine fachliche Einschätzung gebeten, die die Entwicklung der Kurzschlussströme im Verteilnetz der SH-Netz betreffen. Der vorliegende Kurzbericht stellt die zentralen Ergebnisse dar und gliedert sich entsprechend der definierten Arbeitspakete und Fragestellungen.
