Frakturrisiko-Bestimmung osteoporotischer Brüche mittels des Calcium Biomarkers (Osteo-Frak-Risk); Teilvorhaben: Testen der Calcium Isotopen Methode (CIM) als diagnostisches Hilfsmittel zur Therapiebegleitung einer Osteoporose
Abschlussbericht zum BMFTR-Vorhaben innerhalb der WIR! Initiative "BlueHealthTech - Das Bündnis für innovative Gesundheitstechnologien aus dem Meer"
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Abstract
Im Verbundprojekt "Osteo-Frak-Risk" wurde die Eignung neuartiger Calcium-Isotopenmarker (CIM) zur diagnostischen Begleitung einer medikamentösen Osteoporosetherapie untersucht. Insbesondere sollte in der Studie geklärt werden, ob sich therapeutische und medikamentöse Interventionen zur Verbesserung des osteoporotischen Geschehens in den CIM-Werten widerspiegeln und als klinisches Bewertungskriterium für die Güte der Therapie dienen können. Darüber hinaus wurde die technische Machbarkeit eines CIM-basierten digitalen Frakturrisikorechners untersucht.
Insgesamt wurden 155 Teilnehmerinnen in die klinische Studie eingeschlossen. Bei 144 Teilnehmerinnen lagen vollständige Abschlussdaten nach 24 Monaten vor. Die seriellen CIM-Messungen aus Blut- und Urinproben wurden mit klinischen Parametern und DXA-Knochendichtemessungen verglichen.
Das zentrale Projektziel wurde erreicht: Die serielle Erhebung der CIM-Werte über 24 Monate war erfolgreich und zeigte das Potenzial der Marker zur Abbildung von Veränderungen des Knochenstoffwechsels unter medikamentöser Therapie. Zudem konnte ein erstes Funktionsmuster des CIM-basierten Frakturrisikorechners "CIMPredict" entwickelt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse und Datensätze bilden eine belastbare Grundlage für zukünftige Validierungsstudien und die Weiterentwicklung digitaler Entscheidungshilfen im Bereich der Osteoporose-Diagnostik und Frakturprävention.
Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von CIM für ein frühzeitiges, individuelles Monitoring der Osteoporosetherapie und eine perspektivisch verbesserte Frakturrisikobewertung.
