PhosphoGips - Analyse des Nutzungspotentials von Phosphogipsen
WIR!-Bündnis - Gipsrecycling als Chance für den Südharz
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Abstract
In Deutschland werden pro Jahr über vier Millionen t Naturgips abgebaut und der Bedarf wird zukünftig weiterhin steigen. Durch den Ausstieg aus der Kohleverstromung wird der sehr reine Gips aus der Rauchgasentschwefelung wegfallen und eine wichtige Gipsquelle wird versiegen. Um natürliche Gipsreserven zu schonen, wird nach weiteren möglichen Gipsquellen geforscht. Hierbei spielen auch Gipse die in der chemischen Industrie als Nebenprodukt anfallen eine potenzielle Rolle. Dazu gehört auch Phosphogips der bei der Herstellung von Phosphorsäure, mit jährlich weltweit in Größenordnungen von bis zu 250 Mt anfällt. Dieser wird momentan größtenteils ungenutzt auf Halden verbracht. So war es das Ziel des Projektes, die Möglichkeiten für eine industrielle Nutzung eines in Europa vorhandenen Phosphogips zu untersuchen und eine Analyse hinsichtlich der bestehenden Chancen, Risiken und Herausforderungen vorzunehmen. Durch die Implementierung verschiedener Aufbereitungsmethoden in den Herstellungsprozess des Nebenprodukts sollten die Anforderungen an die Qualität des Materials für die Gipsbranche erreicht werden.
