Landschaftsinnovationen in der Lausitz für eine klimaangepasste Bioökonomie und naturnahen Bioökonomie-Tourismus
Schlussbericht für Forschungsvorhaben
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Abstract
Der Hauptfokus der BTU Cottbus-Senftenberg im Projekt LIL-KliBioTo lag auf der ökonomischen Analyse der Landnutzungsoptionen. Innerhalb des Arbeitspaketes 3 (AP 3) sollten mithilfe von Choice-Experimenten die Präferenzen von Landwirt:innen und Fahrradtourist:innen in Bezug auf landnutzungsbasierte Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel untersucht werden. Dazu sollten neben konkreten Präferenzen für Anpassungsoptionen (z. B. Baumreihen, Hecken, Bewässerungsoptionen, klimawandelresiliente Sorten oder kühlende Radwegeführungen) auch soziökonomische Merkmale, Verhaltenseinstellungen und klimabezogene Einstellungen erfasst werden. Ergänzend sollten - auf Basis vorhandener Daten - die Kosten einzelner Maßnahmen abgeschätzt, sowie deren Kühlungswirkungen ermittelt werden, um Nutzen-Kosten-Abwägungen zu ermöglichen. Die Ergebnisse sollten die Ableitung zielgerichteter, kosten- und wirkungsoptimierter Empfehlungen für Klimaanpassungsmaßnahmen in der Landwirtschaft und dem naturnahen Tourismus ermöglichen und in die weiteren Arbeitspakete einfließen. Im Rahmen von AP 5 war die BTU für die Einbindung der Stakeholder aus dem Tourismussektor verantwortlich. Zentrale Akteure des naturnahen Tourismus in der Lausitz, darunter Tourismusverbände, lokale Unternehmen, Verwaltungen und weitere relevante Organisationen, sollten in mehreren Workshops in das Projekt eingebunden werden. Das Ziel dabei war es, gemeinsam Themen und grobe räumliche Verortungen neuer Fahrradwege (ein klimaangepasster Radweg und ein Radweg, der zu bioökonomieorientierten Produktionsorte führt) zu entwickeln, Klimaanpassungsmaßnahmen an bestehende und neue Radwege zu diskutieren und Feedback zu konkreten Projektvorschlägen einzuholen sowie die Endergebnisse vorzustellen. Die Stakeholder sollten dabei aktiv an der inhaltlichen Ausgestaltung der Radwege mitwirken, als Multiplikatoren der Ergebnisse in die Region fungieren und durch kontinuierliche Rückkopplung die Praxisrelevanz der Projektergebnisse sicherstellen.
