Verbundvorhaben EnStadt:Pfaff: "Implementierung des Reallabors Pfaff-Areal Kaiserslautern - Integrierte Konzepte, innovative Technologien und sozialwissenschaftliche Forschung im Leuchtturm für klimaneutrale Quartiere"; Teilvorhaben EnStadt:Pfaff: "IfaS Lebenszyklusbetrachtung"
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Abstract
Um die Herausforderungen bei der Entwicklung klimaneutraler Quartiere zu untersuchen und Lösungsansätze zu deren Überwindung zu erarbeiten, wurde das Vorhaben EnStadt:Pfaff durchgeführt, dass die Entwicklung des Pfaff-Quartiers in Kaiserslautern zu einem klimaneutralen Quartier begleitete. Aufgrund der Komplexität zukunftsorientierter Quartiersprojekte wurde für das Vorhaben ein Reallabor-Ansatz gewählt, bei dem die Projektpartner gemeinsam mit den an der Quartiersentwicklung beteiligten Akteuren Konzepte zur Erreichung der Klimaneutralität entwickelt, innovative Technologien erarbeitet, demonstriert und optimiert sowie Randbedingungen für Quartiersentwicklungen und Prozesse zur Quartiersentwicklung untersucht haben. Im Rahmen des vorliegenden Schlussberichtes werden zentrale Ergebnisse und Erkenntnisse aus einer Vielzahl von thematisch und fachlich vernetzten Arbeitspaketen dargestellt, die im Teilvorhaben EnStadt:Pfaff: „IfaS Lebenszyklusbetrachtung“ durch das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) vom Umwelt-Campus Birkenfeld (Hochschule Trier) bearbeitet wurden. Die Bandbreite der untersuchten Themen reicht von der strategischen Planung quartiersbezogener Energie- und Mobilitätskonzepte über technische Innovationen und Digitalisierungstools bis hin zur denkmalgerechten Sanierung und Lebenszyklusanalyse von Gebäuden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung zwischen Theorie und Praxis – sei es durch Simulationen und Nachweise technischer Machbarkeit, die Entwicklung digitaler Werkzeuge wie dem regionalen Wertschöpfungsrechner oder durch exemplarische Leitfäden, die als Handlungsempfehlung für die Umsetzung dienen können. Dabei wurden sowohl bestehende gesetzliche und normative Rahmenbedingungen berücksichtigt als auch innovative Ansätze verfolgt, um zukünftige Anforderungen – etwa im Hinblick auf Klimaneutralität und Ressourceneffizienz – zu antizipieren.
