Management und Vermarktung einer Trüffelplantage in der Niederlausitz (Brandenburg)

Sachbericht zum Verwendungsnachweis

Loading...
Thumbnail Image

Editor

Advisor

Volume

Issue

Journal

Series Titel

Book Title

Publisher

Hannover : Technische Informationsbibliothek

Supplementary Material

Other Versions

Link to publishers' Version

Abstract

Seit dem Beginn des letzten Jahrhunderts sind in den traditionellen Trüffelanbaugebieten (z.B. Spanien, Italien und Frankreich), die durch ein mediterranes Klima geprägt sind, vermehrt Ernteausfälle zu verzeichnen. Diese Entwicklung ist auf zwei Hauptfaktoren zurückzuführen: den Klimawandel und der damit verbundenen Trockenheit und zum anderen an sozioökonomischen Faktoren wie ländliche Desertifikation und veränderten Landnutzungen. Als Antwort darauf gewinnen Trüffelplantagen zunehmend an Bedeutung. Durch gezieltes Mulchen und Bewässerung kann hier die Trüffelproduktion effektiv gesteigert werden. Frankreich nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein, da 80 % der vermarkteten Trüffel aus solchen Plantagen stammen. Trüffelplantagen stellen somit ein wichtiges Ziel für den Strukturwandel in der Lausitz dar.

Die Gattung Tuber, zu der die echten Trüffelpilze gehören, bildet eine Symbiose, bekannt als Ektomykorrhiza, mit den Wurzeln verschiedener Baumarten wie Kiefern, Eichen oder Haselnusssträuchern. Dabei entstehen unterirdische Fruchtkörper, die als Trüffel bezeichnet werden. Da diese im Boden wachsen, sind speziell ausgebildete Trüffelhunde unerlässlich, um die kostbaren Pilze aufzuspüren. Weltweit existieren Trüffelbaumschulen, die mykorrhizierte Bäume produzieren, die gezielt in Trüffelplantagen eingesetzt werden. Nach der Etablierung einer solchen Plantage dauert es etwa fünf bis 12 Jahre, bis sich die ersten Trüffel bilden - vorausgesetzt, die Trüffelmykorrhizen behaupten sich erfolgreich am Wurzelsystem der Bäume.

Description

Keywords GND

Conference

Publication Type

Report

Version

publishedVersion

License

Creative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany