WIR! - INGRAIN - AltCell - Alternative zellulosehaltige Rohstoffe für man-made Cellulosefasern; TP 1: Untersuchung, Validierung und Digitalisierung der Prozesse sowie Rohstoffe mit Schwerpunkt Textil
Schlussbericht
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Abstract
Ziel des AltCell-Projekts war es, im Rahmen einer Circular Economy alternative, nicht-holzbasierte Rohstoffe (u. a. Miscanthus, Weizenstroh) durch ein "Lignin-first"-Aufschlussverfahren (OrganoCat) für die textile Wertschöpfungskette nutzbar zu machen. Das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen untersuchte dazu die Herstellung von Spinnlösungen sowie deren Validierung in nasschemischen Faserbildungsprozessen. Im Stand der Technik werden nahezu alle man-made Cellulosefasern (MMCF) insbesondere bei Verfahren wie Lyocell, Viskose oder Cupro aus holz- oder baumwollbasiertem Zellstoff gewonnen. Bekannte Industriebetriebe wie Lenzing AG oder Kelheim Fibres setzen für deren Verfahren auf gereinigte, standardisierte Holzpulpe. Die Verarbeitung agrarischer Reststoffe zu spinnfähiger Cellulose stellt hingegen eine der größten offenen Herausforderungen in der MMCF-Forschung dar, die hinsichtlich Reinheit, Polymerisationsgrad und Prozessstabilität definiert werden.
