Verwertung von Haldenreststoffen in Glasprodukten - VerharstGlas
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Abstract
Das übergeordnete Ziel des Verbundprojekts "VeharstGlas" bestand darin, mineralische Abfall- und Reststoffe aus dem historischen sowie aktuellen Bergbau und der Verhüttung (wie z.B. Schlacken, Aschen und Sande) sowie Rückstände aus anderen Forschungsprojekten des recomine-Bündnisses stofflich zu verwerten. Anstatt diese Materialien zu deponieren, sollten Syntheserouten entwickelt werden, um sie in hochwertige Glasprodukte - konkret in kontinuierlich gezogene Glasfasern sowie flüssiges Wasserglas - zu überführen.
Die wissenschaftlichen und technischen Aufgabenstellungen unterteilten sich in drei Hauptbereiche: i) der Analyse und Bewertung von verschiedenen, insbesondere regionalen Reststoffen in Hinblick auf deren Einsatzfähigkeiten für die Glasherstellung und falls nötig einer Abtrennung von kritischen Nebenkomponenten und weiteren Aufbereitung; ii) der Entwicklung von Rezepten und einer stabilen Syntheseroute, um aus heterogenen Reststoffen endlose, kontinuierlich gezogene Glasfasern herzustellen und die generierten Fasern in Hinblick auf deren Qualität und Eigenschaften (z.B. Hydrolyseresistenz) zu analysieren und zu bewerten; iii) die Identifikation und Umwandlung hochreiner, silikatischer Abfallprodukte in flüssige Wasserglaslösungen, die industriell z.B. als Bindemittel, in Geopolymeren oder für Deponieabdichtungen eingesetzt werden können. Dabei sollten die direkte Herstellung (Hydrothermaler Aufschluss) und die Schmelzroute (Herstellung eines Glases, das dann aufgelöst wird) vergleichend betrachtet werden.
