RUBIN - E2MUT - Emissionsfreie Elektromobilität für maritime urbane Transporte. VP1: Mobilität und Infrastruktur; TP1.3: Neue Konzepte für ein dezentrales und individuelles Energiebereitstellungssystem auf der Grundlage von Wasserstoff und den darauf basierenden Energieträgern sowie zu Ladetechnologien, abgestimmt auf die Art des bereitgestellten Energieträgers
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Das Teilprojekt 1.3 im Rahmen des Projekts RUBIN-E2MUT hat zum Ziel, Konzepte für ein dezentrales und individuelles Energiebereitstellungssystem auf Basis von Wasserstoff zu entwickeln. Diese Konzepte sind Systeme, die für die maritime Elektromobilität angepasst sein sollen und modular sowie anwendungsfallspezifisch erweiterbar gestaltet werden. Hierbei geht es insbesondere um die Entwicklung von Konzepten zur Wasserstoffbereitstellung, -speicherung und -betankung, sowie dazu passenden Ladetechnologien für maritime Transporteinheiten. Das Vorhaben wird in enger Abstimmung mit Projektpartnern durchgeführt, wobei APEX Energy als Antragsteller maßgeblich für die Systemkonzeption und Bewertung mittels Simulationen verantwortlich ist. Es besteht ein enger Zusammenhang zu den im TP2.2 erarbeiteten Ergebnissen, die sich auf die Nutzung derselben wasserstoffbasierten Energieträger auf einem Schiff konzentrieren. Die aktuellen Entwicklungen in der Wasserstofftechnologie zeigen, dass Einzelkomponenten wie Brennstoffzellen, Druckspeichern, LOHC-Systeme und Flüssigwasserstoffspeicher bereits den Stand der Technik repräsentieren und teilweise serienmäßig verfügbar sind. Dennoch bestehen für das maritime Anwendungsfeld spezifische Herausforderungen. Dazu zählen die Auslegung und Integration dieser Technologien in modulare und skalierbare Architekturen, die Verwendung und Entwicklung von Simulationen, die realitätsnahe mögliche Szenarien/Betriebsfälle abbilden können, um die Leistungsfähigkeit der neuen Systeme bewertbar zu machen und eine fundierte Auswahl der besten Systemkomponenten ermöglichen, sowie die Nutzung weiterer innovativer Energieträger wie dem LOHC, der Ameisensäure berücksichtigen. Letztere bietet durch ihre hohe Energiedichte und einfache Handhabung großes Potenzial, die Anwendung ist jedoch weiter Entwicklungsthema und noch nicht vollständig ausgereift. Obwohl ähnliche Themen bereits in Projekten wie ELEKTRA oder MULTISCHIBZ untersucht wurden, stellt die Entwicklung vollständig modularer Konzepte für den maritimen Bereich eine neuartige Herausforderung dar. APEX bringt hier wertvolle Erfahrungen aus früheren Projekten ein, insbesondere im Bereich der Simulation und Konfiguration von Power-to-X-Systemen, die als solide Grundlage für das aktuelle Vorhaben dienen.
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