Digitale Fitness für Bürger*innen - realistische Risikowahrnehmung, sichere Routinen (DigiFit) - Kommunikationswissenschaftliches Teilprojekt
Schlussbericht
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Abstract
Das Projekt setzte an einer bislang wenig bearbeiteten Forschungslücke an: Die kommunikationswissenschaftliche Auseinandersetzung mit Cybersicherheitskommunikation war unterentwickelt, insbesondere hinsichtlich wirksamer Gestaltungsmöglichkeiten für verschiedene Zielgruppen. Vorliegende Studien betrachteten meist nur die Makroperspektive und lieferten kaum konkrete Ansätze zur Verbesserung der Kommunikation, vor allem nicht im Kontext sozialer Medien, die für die öffentliche Aufklärung zunehmend relevant waren. Zentrales theoretisches Fundament des kommunikationswissenschaftlichen Teilprojekts war die Protection Motivation Theory (Rogers, 1975; 1983; Floyd et al., 2000), die erklärte, unter welchen Bedingungen Menschen Schutzverhalten entwickelten. Die Theorie wurde systematisch auf Medieninhalte angewendet und diente als Grundlage für die Entwicklung und Evaluation kommunikativer Maßnahmen. Ergänzend wurden Ansätze der Risikokommunikation (Renn & Bennighaus, 2013) berücksichtigt. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse schlossen die bestehende Forschungslücke, insbesondere durch die Analyse kommunikativer Dynamiken in klassischen und sozialen Medien. Sie zeigten auf, wie behördliche und öffentliche Cybersicherheitskommunikation adressatengerechter, wirksamer und verständlicher gestaltet werden konnte.
