Autonomie und Gemeinwesen - Zur Identifikation bildender Künstler:innen mit ländlichen Räumen (AUGE)
Schlussbericht über die Durchführung von Forschungsvorhaben der Fördermaßnahme "Faktor K - Forschung zum Faktor Kultur in ländlichen Räumen" im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus)
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Abstract
Künstler:innen in ländlichen Räumen werden hinsichtlich ihrer ökomischen Wertschöpfung, ihres soziokulturellen Engagements, ihrer künstlerischen Auseinandersetzungen oder kreativen Impulsen vielfachlich als Akteure für regionale Entwicklungsprozessen adressiert. Dabei entsteht nicht selten Spannungsverhältnis künstlerischem Autonomieansprüchen und Gemeinwesenbezügen. Mit dem Projekt sollte untersucht, wie bildende Künstler:innen, die dauerhaft in ländlichen Räumen leben und arbeiten, auf ihre sozial-, kultur- und naturräumliche Umwelt haben und welche Wechselbeziehungen zwischen beiden Seiten bestehen.
Ziel war es, dafür eine größere Sensibilität und Anerkennung zu erreichen. Auf die Akteursgruppe bildender Künstler:innen wurde fokussiert, weil in ihrem Fall zum einen die Spannung zwischen dem introvertierten Schaffen im Atelier und dem Arrangement mit der (ländlichen) Öffentlichkeit besonders greifbar erschien, zum anderen weil sie mit den Mitteln ihrer Kunst etwa im Landschafts-, Menschen- oder Arbeitsbild selbst Identitätsprozesse generieren und augenscheinlich machen können.
