Abschlussbericht - VertiLocator - Datenbasierte Bewertung von Vertiportstandorten anhand rechtlicher, betrieblicher und wetterbedingter Kriterien

Abschlussbericht

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das Projekt VertiLocator wurde von September 2024 bis Dezember 2025 im Rahmen des 3. mFund-Förderaufrufs in der Förderlinie 1 Kategorie A gefördert und vom Verkehrswissenschaftlichen Institut der RWTH Aachen sowie DM AirTech GmbH bearbeitet. Im Rahmen des Projekts wurden rechtliche, betriebliche und wetterbedingte Anforderungen an Vertiportstandorte analysiert und eine Methodik zur Überprüfung dieser Anforderungen entwickelt. Anschließend wurde die Methodik beispielhaft im Untersuchungsgebiet Hamburg angewendet.

Die Entwicklung von Vertiports (Start- und Landepunkten für elektrisch betriebene, senkrechtstartende Kleinfluggeräte) an geeigneten, urbanen Standorten stellt eine der wesentlichen Herausforderungen für die Realisierung von Innovative Air Mobility (IAM) dar. Durch den in Deutschland geltenden Flugplatzzwang ist das Starten und Landen aktuell nur auf genehmigten Landeplätzen möglich. Bislang fehlt in Deutschland eine vollständige Übersicht einzuhaltender Standortkriterien für Vertiports, die auch wetterbedingte Faktoren beinhaltet, sowie ein einheitlicher und nachvollziehbarer Ansatz zur Überprüfung dieser Kriterien. Im Projekt werden zunächst Anforderungen recherchiert und in einem national anwendbaren Anforderungskatalog zusammengefasst. Der Anforderungskatalog enthält neben den verkehrlichen, physischen und städtebaulichen Kriterien auch mögliche, öffentlich verfügbare Datenquellen zur Überprüfung der Anforderungen sowie einen Leitfaden zur Anwendung einer im Projekt entwickelten Methodik, mit der mögliche Standorte identifiziert werden können. Zudem wird Tool entwickelt, mit dem überprüft werden kann, an welchen Standorten die lokalen städtischen Wetterbedingungen einen Flugtaxibetrieb zulassen.

Im weiteren Verlauf des Projekts werden die Anforderungen auf das Stadtgebiet Hamburg angewendet. So kann gezeigt werden, dass die gefundene Methodik umsetzbar ist. Im Rahmen von einem Expertenworkshop werden die Anforderungen diskutiert und die gefundenen Standorte in Hamburg evaluiert.

Abschließend findet die kapazitative Untersuchung eines Vertiports in unterschiedlichen Konfigurationen statt, der an identifizierten Standorte, umsetzbar wäre. Aus den Simulationsergebnissen werden Design-Empfehlungen für Betreiber und Infrastrukturplanende abgeleitet.

Durch die Erstellung konkreter Standortkriterien und die Anwendbarkeit auf verschiedene Räume soll der Weg hin zu IAM-Betrieb und Herstellung in Deutschland und international durch das Projekt weiter vorangetrieben und gezeigt werden, dass dies relevante Themen für weitere Forschung und Entwicklung darstellen.

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