Smart Checkpots - Optimierter Pflanzenschutz für die Zierpflanzenproduktion (Smart-Checkpots); Teilprojekt G
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Abstract
Das Verbundprojekt "Smart Checkpots" verfolgte das Ziel, ein System für das automatisierte Schaderreger- und Klimamonitoring in der Zierpflanzenproduktion unter Glas zu entwickeln. Kern der Idee waren bewegliche Sensortöpfe (Checkpots), also als künstliche Pflanzen ausgeführte Kulturtöpfe mit automatisch ausgewerteten Klebefallen (Gelbtafeln) und Klimasensorik, die sich mit den im Betrieb wandernden Kultursätzen mitbewegen und kontinuierlich Bild-, Klima- und Positionsdaten an einen zentralen Server übermitteln. Das Vorhaben zielte auf die Fortentwicklung eines umweltschonenden, nicht-chemischen Pflanzenschutzes durch praxistaugliche Monitoring- und Prognosesysteme. Die GID GeoInformationsDienst GmbH übernahm im Verbund das Teilprojekt G. Aufgabe von GID waren die fachliche Konzeption und Entwicklung des grundlegenden, auf die Dynamik der Kultursätze und Sensoren ausgelegten Datenmanagement, die Bereitstellung der zugehörigen Anwendung als Userschnittstelle sowie die Visualisierung der Kultursatz- und Messwertverläufe. Für die Situation in mobilpalettenbasierten Gewächshäusern, in denen Kultursätze fortlaufend aufgeteilt, verschoben und neu positioniert werden, lag zu Projektbeginn keine geeignete softwareseitige Lösung vor. Etablierte Verfahren zur Pflanzenverfolgung beruhten auf ortsfester oder strichcodebasierter Identifikation in robotergestützten Anlagen und setzten feste Positionen voraus. Die hier geforderte Verarbeitung einer Vielzahl gleichartiger, beweglicher Sensoren mit fortlaufend wechselnden Standorten, ihre kartenbasierte Visualisierung und die daraus abgeleitete pflanzensatzbezogene Auswertung waren damit nicht abgedeckt. Diese Anforderung stellte wissenschaftlich-technisches Neuland dar.
