BESTFORCAN - Bringing empirically supported treatments to children and adolescents after child abuse and neglect (SP3, Prof. Dr. Rita Rosner)

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Jugendliche als Opfer von Missbrauch und Vernachlässigung zugänglich machen“ ist einer der insgesamt sieben durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Forschungsverbünde zu Verhaltensstörungen im Zusammenhang mit Gewalt, Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch in Kindheit und Jugend. Ein übergeordnetes Ziel des Forschungsverbundes war unter anderem eine Verbesserung der Verfügbarkeit von evidenzbasierten und innovativen Präventions- und Behandlungsmethoden und somit eine Förderung der Versorgung Betroffener mit evidenzbasierten Therapieansätzen. In diesem Zusammenhang entwickelte und untersuchte der Forschungsverbund BESTFORCAN Strategien, um die TF-KVT als evidenzbasierte Intervention für traumatisierte Kinder und Jugendliche im deutschen Versorgungssystem zu disseminieren und implementieren. Das Teilprojekt SP3 war innerhalb des Forschungsverbunds BESTFORCAN für die Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines Schulungs- und Supervisionskonzepts zur Dissemination der TF-KVT verantwortlich. Ziel des Teilprojekts war es, die Implementierung von TF-KVT als evidenzbasierter Behandlung in der deutschen Versorgungspraxis zu verbessern und die nachhaltige Anwendung in der Routineversorgung durch strukturierte, regelmäßige traumaspezifische Fallkonsultationen bzw. Supervisionen zu unterstützen. Darüber hinaus sollten Netzwerke von Behandlerinnen gefördert werden und eine Qualitätssicherung in Form einer Zertifizierung für TF-KVT in Deutschland etabliert werden. Ergebnisse aus dem Forschungsverbund BESTFORCAN und dem Teilprojekt SP3 vertiefen das Verständnis für effektive und nachhaltige Disseminations- und Implementierungsstrategien in Form von asynchronen Online-Trainingsmaßnahmen, Live-Online-Workshops und begleitender Supervision. Zusätzlich förderte das Projekt die Vernetzung und Qualifizierung von Behandelnden und erhob die Behandlungsergebnisse der Patientinnen. Folglich trägt das Projekt zur Prävention chronischer Gesundheitsfolgen von Missbrauch und Vernachlässigung im Kindes- und Jugendalter bei.

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