Redispatch 3.0 - Demonstrationsprojekt Redispatch und Vermarktung nicht-genutzter Flexibilitäten von Kleinstanlagen hinter intelligenten Messsystemen

Abstract

Das Forschungsprojekt Redispatch 3.0 demonstriert, wie die Weiterentwicklung des Redispatch und die Vermarktung nicht-genutzter Flexibilitäten von Kleinstanlagen hinter intelligenten Messsystemen erfolgen kann. Das Potential dieser Flexibilität ist in der Gesamtheit groß, verteilt sich aber auf Millionen nicht fahrplanbasierter Kleinstanlagen. Zudem befinden sich Wallboxen, Batteriespeicher, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen in der Niederspannung, die derzeit erst digital erschlossen werden. Während der Ursprung des Redispatch auf der Übertragungsnetzebene liegt und sich über den Redispatch 2.0 auf die Verteilnetze ausbreitete, zeigt das Forschungsprojekt, wie auch diese Kleinstflexibilität in ein ganzheitliches Engpassmanagement integrierbar ist. Die Studie bewertet auch einen hybriden marktbasierten Redispatch-Ansatz und zeigt dabei ein erhebliches Potenzial für Kostensenkungen und eine verbesserte Nutzung dezentraler Flexibilität auf allen Spannungsebenen sowohl für Verteilnetzbetreiber als auch für Übertragungsnetzbetreiber auf.

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