WIR! - Blockchain - IWCeID: Integration eID in Inter-Wallet-Credential-Exchange
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
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Abstract
Das Teilvorhaben der AUTHADA konzentriert sich auf den Ausstellungsprozess (Issuing) eines digitalen Abbilds des neuen Personalausweises für natürliche Personen mit dem Ziel einer rechtssicheren Identifizierung auf dem höchsten Vertrauensniveau gemäß eIDAS („Level of Assurance High“). Darüber hinaus umfasst das Vorhaben die sichere Bereitstellung und Speicherung des entsprechenden Credentials in der Wallet des Nutzers. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der im Architectural Reference Framework (ARF) beschriebenen sicheren Speicherung sensibler Daten innerhalb des Secure Elements sowie auf der hierfür erforderlichen Anbindung eines Trusted Service Management Systems (TSMS). Zur Vermeidung zusätzlicher Anwendungen wird die Nutzung des Secure Channels des TSMS bevorzugt. Ergänzend wird die Entwicklung eines Java-Card-Applets angestrebt, das die Aufnahme und Verarbeitung eines Inter-Wallet-Credentials ermöglicht. Sichere und zugleich niedrigschwellig nutzbare digitale Identitäten sind für Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland bislang nur eingeschränkt verfügbar. Bisher etablierte Lösungen, wie Social-Media-Logins oder Bürgerkonten, weisen Defizite hinsichtlich Datenschutz, Nutzerakzeptanz und Datensouveränität auf. Nutzerinnen und Nutzer verfügen bei diesen Ansätzen häufig nicht über eine ausreichende Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten. AUTHADA setzt im Rahmen des Vorhabens auf ihrer langjährigen Expertise in der Entwicklung, dem Betrieb und der Optimierung eID-gestützter Identifizierungslösungen sowie auf den Ergebnissen des Schaufenster-programms „Sichere Digitale Identitäten“ auf. Im Projekt ID-Ideal wurden bereits Lösungsansätze entwickelt, die die technische, rechtliche und semantische Interoperabilität maßgeblich unterstützen, sowie eine entsprechende Referenzarchitektur erarbeitet. Darüber hinaus wurde die Usability wissenschaftlich fundiert und praxisorientiert konzipiert. Die Projektmitarbeitenden greifen zudem auf umfangreiche Erfahrungen im Bereich Verifiable Credentials und DID-Methoden zurück.
