AquaPol - Kooperationsprojekt NATURE: Naturbasierte Lösungen zur Reduzierung von Antibiotika, Krankheitserregern und antimikrobiellen Resistenzen in aquatischen Ökosystemen
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Abstract
Bakterielle und virale Krankheitserreger, antibiotikaresistente Bakterien, Antibiotikaresistenzgene (zusammen: Antimikrobielle Resistenz, AMR) und mobile genetische Elemente persistieren oft in behandeltem Wasser. Ihr Vorhandensein kann eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit durch den Verzehr von kontaminierten Meeresfrüchten, das Trinken von Trinkwasser und bei Freizeitaktivitäten sein. In dem Projekt NATURE wurden naturbasierte Lösungen (NBS) als Managementoption für die Wasseraufbereitung in Wassereinzugsgebieten bewertet. Verschiedene NBS, einschließlich konventioneller und hochwertiger Pflanzenkläranlagen, Flussrenaturierung und Feuchtgebietsrenaturierung, haben das Kontinuum von städtischen Wasserkörpern bis hin zu Flussmündungen abgedeckt.
Projektpartner KIT hat Aufgaben in den Arbeitspaketen AP2 und AP4 bearbeitet. Ziel von AP2 war die Quantifizierung von AB mittels Flüssigchromatographie sowie von AMR-Indikatoren mittels molekularbiologischer Methoden in Proben aus NBS. In AP4 wurde der Einfluss der beprobten NBS auf die Verringerung des Gesundheitsrisikos für das Ökosystem und die möglichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit bewertet. Dazu wurden die chemischen Analysedaten aus AP2 verwendet und ihre Toxizität an Modellorganismen bestimmt und mit Toxizitätsdaten aus der Literatur modelliert.
