Innostar - Automatisierter Chip-Entwurf für Radarsensoren und Kommunikationselektronik mit Millimeterwellen; Teilvorhaben: Implementierung eines 160 GHz Automotive Radar System in Package mit Hilfe automatisierter Entwurfssysteme
InnoStar - Sachbericht
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Abstract
Das Gesamtprojekt InnoStar - Automatisierter Chip-Entwurf für zukünftige Radarsensoren und Kommunikationselektronik mit Millimeterwellen – soll bestehende Lücken in Forschung und Entwicklung zwischen den vorhandenen mmWave-Technologien und den Entwurfsmethoden für Betriebsfrequenzen von 100 GHz bis 300 GHz schließen. Millimeterwellen-Technologien (mmWave) in Halbleitern, Antennen und Systemen sind unerlässlich für die vernetzte Zukunft und ermöglichen zahlreiche neue Anwendungen in der Telekommunikation (z. B. 5G/6G-Netz-werke), bei Internet-of-Things (IoT) und im Automobil (z.B. autonomes Fahren, Radarsensoren, fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS)). Das Teilprojekt seitens Infineon verfolgte das Ziel neue Radarschaltungen für den Automobilbereich bei deutlich erhöhten Frequenzen von > 100 GHz zu entwickeln. Im Gegensatz zum bisherigen Stand der Technik bei 24, 60 oder 77 GHz erlaubt dies den Einsatz kompakterer Antennen und die bessere Auflösung und Unterscheidbarkeit von detektierten Objekten. Infineon übernahm dabei die konkrete Aufgabe, einen MMIC (Monolithic Microwave Integrated Circuit) zu entwickeln, also eine vollständige Radarschaltung auf einem einzigen Chip. Das Design elektronischer Bauteile bei so hohen Frequenzen ist auch auf Grund der Begrenzungen bestehender Entwicklungs- und Simulationswerkzeuge schwierig. Daher bestand ein weiterer bedeutender Teil der Arbeiten darin die bestehende Designumgebung um weitere Werkzeuge, auch von den anderen Projektpartnern in InnoStar, zu erweitern. Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden Antennen zusammen mit integrierten Schaltungen entwerfen und simulieren zu können. Die so erweiterte Entwicklungsumgebung kann dann zur Entwicklung kompakter und hochintegrierter Radarprodukte genutzt werden.
