MINOS MINTmachRegion Ostsachsen
Schlussbericht zum Verbundprojekt
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Abstract
Das Verbundprojekt MINOS - MINTmachRegion Ostsachsen verfolgte im Förderzeitraum 2024-2025 das Ziel, die regionale MINT-Bildungslandschaft in den Landkreisen Bautzen und Görlitz nachhaltig zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Bildungsakteuren, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auszubauen. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung des regionalen MINT-Clusters, die Gewinnung neuer Netzwerkpartner, die Umsetzung innovativer Bildungsformate sowie die Schaffung tragfähiger Strukturen zur langfristigen Verstetigung der Clusterarbeit.
Durch die enge Zusammenarbeit der Verbundpartner - Technologie- und Gründerzentrum Bautzen GmbH, Hochschule Zittau/Görlitz und Technologieförderverein Bautzen e.V. - konnte das Netzwerk auf insgesamt 40 aktive Akteure erweitert werden. Die Dachmarke MINOS wurde in der Region weiter etabliert und ihre Sichtbarkeit durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, den Relaunch der Clusterwebseite sowie die Einführung neuer zielgruppenspezifischer Angebote deutlich erhöht.
Im Förderzeitraum wurden zahlreiche außerschulische MINT-Formate umgesetzt, darunter Mit-Mach-Tage, Erlebniswochen, Energiecamps, offene Werkstätten und Exkursionen. Die Zahl der durchgeführten Aktivitäten stieg von 81 Angeboten im Jahr 2024 auf 108 Angebote im Jahr 2025. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler von 1.484 auf 2.563. Die Angebote ermöglichten Kindern und Jugendlichen praxisnahe Erfahrungen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Handwerk und leisteten einen wichtigen Beitrag zur Berufs- und Studienorientierung.
Die Projektergebnisse zeigen, dass MINOS als zentrale Plattform für MINT-Bildung in Ostsachsen erfolgreich etabliert werden konnte. Durch die geschaffenen Netzwerk- und Kooperationsstrukturen sowie die geplante Weiterführung des Clusters im Rahmen des Bundesprogramms STARK wurden wesentliche Voraussetzungen geschaffen, um die regionale MINT-Bildung und Fachkräfteentwicklung auch über den Förderzeitraum hinaus nachhaltig zu unterstützen.
