Verbundprojekt: Sicherheit an Bahnhöfen (SicaB) - Teilvorhaben: Effektive Sicherheitsbewertung und Risikoanalyse an Bahnhöfen: Entwicklung eines Erhebungsinstruments zur Steigerung der Reisendensicherheit
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Abstract
Steigendes Klimabewusstsein, stärkeres nachhaltiges Verhalten von Individuen und Organisationen sowie das steigende Verkehrsaufkommen im Allgemeinen führen zu einer wachsenden Bedeutung des Verkehrsträgers Schiene. Insgesamt nutzten 2024 in Deutschland rund 1,87 Milliarden Passagiere die Schiene (der Deutschen Bahn AG) als Verkehrsmittel - eine Verkehrsleistung von durchschnittlich 5,10 Millionen Reisenden pro Tag, die durch den Betrieb von 22.448 Zügen täglich gewährleistet wurde. Um die nachhaltige Mobilität in Deutschland weiter zu stärken, soll, nach Planungen der Deutschen Bahn AG und der Bundesregierung, der Schienenverkehr weiter ausgebaut werden.
Die Zufriedenheit der Fahrgäste bezüglich der Bahnhöfe liegt jedoch nur bei der Schulnote 2,6 und ist somit seit 2022 (Note 2,4) gesunken. (Un-)Sicherheit und das Gefühl, sich in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie den Stationen bedroht zu fühlen, beeinflussen das Nutzungsverhalten bestehender und potenzieller Fahrgäste.
Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde ein Erhebungsinstrument zur Ermittlung der subjektiven Sicherheit von Fahrgästen entwickelt und erprobt. Das Vorhaben war Teil des Verbundprojektes "Sicherheit an Bahnhöfen" bei dem zusammen mit den Projektpartnern DB InfraGO AG und Verkehrswissenschaftliches Institut der RWTH Aachen University sowie den assoziierten Partnern Bundespolizei und Airport Research Center GmbH Lösungen entwickelt wurden, um die Gefahr von Gleisunfällen zu reduzieren und somit das Sicherheitsempfinden der Reisenden nachhaltig zu verbessern.
