Wundantisepsis mit einem Plasma-Wundverbandsystem zur Reduktion nosokomialer Wundinfektionen in der Unfallchirurgie (PlasNoso) - Teilvorhaben: Entwicklung und Herstellung von Geräten und Wundauflagen zur Behandlung postoperativer Wunden durch direkte kalte atmosphärische Plasmaentladung

dc.contributor.authorJohannes, Klaus
dc.date.accessioned2025-08-06T13:42:24Z
dc.date.available2025-08-06T13:42:24Z
dc.date.issued2025-08-06
dc.description.abstractZiel des Vorhabens zur Förderung von „innovativen medizintechnischen Lösungen zur Prävention und Versorgung nosokomialer Wundinfektionen" war, durch den postoperativen Einsatz von sogenanntem kaltem Plasma in einem innovativen Wundverbandsystem mit Sensorik die Rate dieser Wundinfektionen zu reduzieren und den Einsatz von Antibiotika zu verringern. Der Patienten- und Anwendernutzen der Innovation besteht darin, dass a) die Keimbesiedelung bereits unterhalb der ersten postoperativ angebrachten Wundabdeckung durch die Plasmagenerierung reduziert wird, b) die Gefahr der postoperativen Wundinfektion einerseits und der Keimverschleppung aus der Wunde andererseits durch Wegfall häufiger Wundverbandwechsel reduziert wird, c) die Gefahr der postoperativen Wundinfektion durch regelmäßige Keimreduktion des Wundbereichs mit kaltem Plasma reduziert wird, d) die Wundheilung durch die wundheilungsfördernden Eigenschaften des kalten Plasmas beschleunigt und damit zusätzlich Wundinfektionen durch raschen Wundverschluss vermieden werden und e) Einweisung und Anwendung einfach sind. Diese Ziele werden erreicht, indem die Plasmagenerierung Teil der Wundauflage ist und durch den Wundverband hindurch über ein kleines externes Gerät aktiviert wird. Die Plasmaapplikation kann durch die Sensorik (Temperaturänderung) autark gesteuert werden. Muss nicht jeden Tag ein Verbandwechsel durchgeführt werden, würde eine signifikant verbesserte Sicherheit für nosokomiale Keimverbreitungen neben signifikanten Aufwandseinsparungen bedeuten. Die durch Sensorik gesteuerte Aktivierung der Plasmagenerierung stellt somit durch ihre Anwendungsfreundlichkeit einen niederschwelligen Zugang dar, der sich leicht in einen Behandlungsablauf integrieren lässt.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/20793
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/19810
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationCinogy System GmbH
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc500 | Naturwissenschaften
dc.subject.othernosokomiale Infektionger
dc.subject.otherMedizintechnikger
dc.subject.otherkaltes Plasmager
dc.subject.otherWundversorgungger
dc.subject.sdg3
dc.titleWundantisepsis mit einem Plasma-Wundverbandsystem zur Reduktion nosokomialer Wundinfektionen in der Unfallchirurgie (PlasNoso) - Teilvorhaben: Entwicklung und Herstellung von Geräten und Wundauflagen zur Behandlung postoperativer Wunden durch direkte kalte atmosphärische Plasmaentladungger
dc.title.subtitleAbschlussbericht zum Verbundprojekt
dc.typeReport
dc.typeText
dcterms.event.date01.12.2020 bis 30.11.2024
dcterms.extent13 Seiten
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program13GW0434A
dtf.funding.verbundnummer01224959
dtf.version1.0
tib.accessRightsopenAccess

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