Verbundprojekt: IntWertL - Intelligente Wertschöpfungsnetzwerke für Leichtbaufahrzeuge geringer Stückzahl; Teilvorhaben: Absicherung der Konzepte und der Plattform durch Beratung und Unterstützung mittels Technischer Simulation
Individueller Schlussbericht Firma Lauer & Weiss GmbH
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Abstract
Das Verbundprojekt IntWertL verfolgte das Ziel, eine digitale Entwicklungs- und Produktionsplattform für Leichtbaufahrzeuge geringer Stückzahl aufzubauen. Im Mittelpunkt stand ein kollaboratives Wertschöpfungsnetzwerk, über das kleine und mittlere Unternehmen Engineering-, Produktions- und Validierungsleistungen gemeinsam anbieten und durchführen können. Lauer & Weiss brachte in das Projekt die Perspektive eines Engineering-Dienstleisters für CAD, CAE, Simulation, technische Absicherung und Projektkoordination ein. Der wesentliche Bei-trag bestand darin, realistische Engineering-Abläufe, CAE-Anfragen, Lastenheftstrukturen, Datenaustauschbedarfe und Validierungsschritte so zu beschreiben, so dass sie in einer digi-talen Plattform abbildbar und für KMU anwendbar werden. Ein Schwerpunkt der Arbeiten lag auf AP5200, der Erprobung und Validierung des dezentralen Engineeringnetzwerks. Lauer & Weiss übernahm hier die stellvertretende AP-Leitung und bearbeitete zusammen mit dem DLR, QS-Engineering und weiteren Partnern die Spezifikation von Engineering-Prozessen, Informationsbedarfen, Schnittstellen, Entwicklungstools und deren Anwendung in verschiedenen Use Cases. QS-Engineering wurde von Lauer & Weiss als Unterauftragnehmer eingebunden und unterstützte insbesondere durch Workshops, ARIS-basierte Prozess- und Entity-Modellierung, die Integratorperspektive, die Beschreibung von Engineering-Objekten sowie Beiträge zu Qualitäts- und Change-Management-Themen. Neben AP5200 wurden Beiträge in AP2100, AP3100, AP3200, AP5300 und AP6300 geleistet. Dazu gehören die Mitarbeit am MVP-Szenario, Plattformtests, die Geschäftsmodell- und Rollenbetrachtung, Awareness Guides, die Bewertung von Produktionsdatenstrukturen, die CAE-Absicherung der AtTrack Cargo Box sowie das CAD-/CAE-basierte Planspiel 2 für einen kommunalen Aufbau. Die Arbeiten zeigten, dass die technische Plattformfunktion nur ein Teil der Lösung ist. Für die tatsächliche Nutzbarkeit sind eine klare Auftragsklärung, maschinenlesbare und trotzdem pragmatische Informationsstrukturen, ein gemeinsames Rollenverständnis, ein belastbares Betreibermodell, Qualitätslogik und Vertrauen zwischen den Partnern entscheidend.
