Europäisches Netzwerk zum Noonan-Syndrom und verwandten Störungen

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Die RASopathien bilden eine Familie seltener Krankheiten, die die Entwicklung beeinträchtigen. Dazu gehören das Noonan-Syndrom und eine wachsende Zahl von Erkrankungen mit gemeinsamen Merkmalen wie Wachstumsretardierung, angeborene Herzfehler, hypertrophe Kardiomyopathie, kognitive Defizite, Gesichtsdysmorphien, Skelett- und hämatologische Anomalien sowie eine variable Prädisposition für bestimmte maligne Erkrankungen. Den RASopathien ist die Hochregulierung der RAS-Signaltransduktion über die MAPK und/oder PI3K-AKT-mTOR-Signalwege als pathogenetischer Mechanismus gemeinsam. Die bisherigen Arbeiten der Verbundpartner haben wesentlich zum Verständnis der molekularen Ursachen dieser Erkrankungen und zu ihrer klinischen beigetragen. Dennoch bleiben grundlegende Fragen zu den Krankheitsmechanismen unbeantwortet, und eine beträchtliche Anzahl von Patienten bleibt auf molekularer Ebene ungeklärt. Ziel der vorgeschlagenen Forschungsarbeiten war die Erforschung der molekularen Grundlagen dieser Krankheiten. Die Forschungsarbeiten zielten darauf ab, die funktionellen Konsequenzen einer großen Gruppe von nicht charakterisierten RAS-Pathologie verursachenden Mutationen aufzuklären, in vitro und in vivo Gen/Mutationspezifische Modelle zu entwickeln, neue Schaltkreise zu charakterisieren, die die RAS-Signaltransduktion modulieren, die Pathophysiologie der wichtigsten Komplikationen dieser Krankheiten zu untersuchen und neue Krankheitsgene zu identifizieren.

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