Konzepte und Maßnahmen zur Minimierung der Strahlenexposition der Bevölkerung (6GEMini)
Teil I und II des Schlussberichtes des Thüringer Innovationszentrums Mobilität an der TU Ilmenau zum Verbundvorhaben "6G Forschungshub für offene, effiziente und sichere Mobilfunksysteme (6GEM)"
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Abstract
Das Teilvorhaben 6GEMini im Rahmen des 6G Forschungshubs für offene, effiziente und sichere Mobilfunksysteme (6GEM) verfolgte das Ziel, Konzepte und Maßnahmen zur Erfassung und Minimierung der Strahlenexposition der Bevölkerung zu erforschen. Die derzeitige öffentliche Diskussion über mögliche gesundheitsschädliche Wirkungen der fünften Mobilfunkgeneration 5G und die Widerstände beim Ausbau der Stromtrassen zeigen, dass eine prospektive Technikfolgenabschätzung notwendig ist, um rechtzeitig vor dem flächendeckenden Aufbau einer neuen Technologie Umweltverträglichkeitsaspekte zu adressieren, technische Möglichkeiten zur Minimierung zu sondieren und damit Vorbehalte in Teilen der Bevölkerung zu identifizieren und auszuräumen, die sich sonst als Hemmnis für die Einführung der neuen Technologie erweisen könnten.
Bei der sechsten Mobilfunkgeneration 6G werden insbesondere neue, durch die bisherigen Mobilfunkgenerationen noch nicht genutzte Frequenzbereiche im sub-THz-Bereich erschlossen. Dieser Aspekt erfordert eine Überprüfung, inwieweit bislang verwendete Strahlenexpositionsmetriken weiterhin anwendbar sind, neue Messverfahren entwickelt oder vorhandene adaptiert werden müssen.
