Erreichung der regulatorischen Akzeptanz des impedanzbasierten Augenschädigungstests (ImAi-2) - Aufnahme der ImAi-Methode in das OECD-Prüfrichtlinienprogramm
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
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Abstract
Das Projekt ImAi-2 hatte zum Ziel, den Anwendungsbereich des im Vorgängerprojekt ImAi-1 etablierten impedanzbasierten Testverfahrens zur Gefahrenbeurteilung von Chemikalien für das Auge zu erweitern und die Methode für die Aufnahme in den Arbeitsplan des OECD-Prüfrichtlinienprogramms vorzubereiten. Das Vorgängerprojekt ImAi-1 hat ein nicht-invasives, impedanzbasiertes Testverfahren (ImAi) entwickelt, das auf der Messung des transepithelialen elektrischen Widerstands (TEER) eines dreidimensionalen, in-vitro-Corneamodells basiert. Chemikalien können damit in die drei GHS-Kategorien für Augenschädigung eingestuft werden: Kategorie 1 (irreversible Schädigung), Kategorie 2 (reversible Reizung) und keine Kategorie (keine schädigende Wirkung). Im Vergleich zu bestehenden Testmethoden ermöglicht das TEER-Verfahren eine kontinuierliche Messung der Cornea-Integrität und überwindet damit eine wesentliche Limitierung farbmetrischer Verfahren wie der MTT-Assay. Die hier entwickelte modulare Impedanz-Spektrometrie erlaubt zudem die parallele Messung von bis zu vierundzwanzig Modellen, was die Durchführung konzentrationsabhängiger Studien ressourcenschonend ermöglicht.
