Topfkräuter nachhaltig verpacken - verbrauchergeleitete Entwicklung und Erprobung neuer Lösungen (ExtraHerb) - Teilprojekt E
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Topfkräuter zählen zu den umsatzstärksten Segmenten des deutschen Zierpflanzenhandels und werden nahezu ausschließlich in Kunststofftöpfen produziert und über mehrstufige Kühlketten distribuiert. Das Verbundvorhaben ExtraHerb verfolgte das Ziel, entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Produktion über den Transport bis zum Endverbraucher - plastikreduzierte und ressourcenschonende Verpackungslösungen zu entwickeln und deren Praxistauglichkeit zu erproben. Während Teilprojekt B (Hochschule Osnabrück) die wissenschaftliche Erhebung der Umweltbedingungen entlang der Lieferketten sowie die kontrollierten Versuche zu Topf-, Tüten- und Kistenmaterialien verantwortete, oblag der Gartenbauzentrale eG (GBZ) als Teilprojekt E die Aufgabe, diese Erkenntnisse in die unternehmerische Praxis der Erzeugerorganisation und ihrer Mitgliedsbetriebe zu übersetzen. Dazu gehörten die Bereitstellung realer Produktions- und Logistikstandorte für die gemeinsamen Versuche, die Koordination einer breit angelegten Verbraucherstudie, die Organisation des projektabschließenden Praxisworkshops sowie die Ableitung und Umsetzung konkreter Handlungsempfehlungen für die Mitgliedsbetriebe der GBZ.
