CORONA - ICROVID - Identifikation kardiovaskulärer und molekularer Prognosefaktoren für die Morbidität und Mortalität bei COVID-19-Sepsis
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Abstract
Im Rahmen der klinischen ICROVID-Studie sollten Patient:innen mit COVID-19-Sepsis mit und ohne septische Kardiomyopathie mittels epidemiologischer, klinischer, laborchemischer und systembiologischer Analysen charakterisiert werden. Das Ziel war die Identifikation kardiovaskulärer und molekularer Prognosefaktoren für die mittelfristige Morbidität und Mortalität nach COVID-19-Sepsis. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Identifikation klinischer und molekularer Faktoren, die nicht nur für die akute Phase der COVID-19-Sepsis, sondern auch für das mittlere Überleben der Patient:innen mit COVID-19-Sepsis und ihre Lebensqualität eine Rolle spielen und die als Grundlage für die Entwicklung zielgerichteter personalisierter Behandlungsstrategien dienen könnten.
Das primäre Studienziel war die Überprüfung von Mortalitätsunterschieden bei Patient:innen mit COVID-19-Sepsis mit und ohne Vorliegen einer septischen Kardiomyopathie 3 Monate nach Sepsisbeginn. Als Vergleichsgruppe wurden Patient:innen mit Influenza-Sepsis prospektiv untersucht. Sekundäre Endpunkte adressierten u.a. die Inzidenz kardiovaskulärer Ereignisse bei Patient:innen mit COVID-19-Sepsis sowie Unterschiede in der Inzidenz kardiovaskulärer Ereignisse bei Patient:innen mit COVID-19-Sepsis und Patient:innen mit Influenza-Sepsis im akuten und post-akuten Verlauf sowie im Langzeitverlauf.
