Verbundvorhaben Energieeffiziente Wohnsiedlungen durch zukunftsfähige Konzepte für den denkmalgeschützten Bestand - Energieoptimiertes Quartier Margarethenhöhe Essen (EnQM) im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung "Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung"
Schlussbericht – ausführliche Fassung
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Abstract
Im Verbundvorhaben EnQM - Energieoptimiertes Quartier Margarethenhöhe Essen wurde untersucht und exemplarisch umgesetzt, wie ein denkmalgeschütztes Wohnquartier durch die Verbindung von energetischer Sanierung, innovativer LowEx-Gebäudetechnik sowie intelligenter elektrischer, thermischer und digitaler Vernetzung zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. Ausgangspunkt war der historisch wertvolle, energetisch jedoch ungünstige Gebäudebestand der Margarethenhöhe in Essen. Auf Basis von Bestandsanalysen, Monitoring, thermisch-hygrischen und dynamischen Simulationen wurden denkmalverträgliche Sanierungskonzepte sowie innovative Technologien wie Hochleistungsdämmputz, Niedertemperatur-Wärmeübergabesysteme, Wärmepumpen, photovoltaisch aktivierte Dachsteine sowie Speicher- und Vernetzungslösungen entwickelt und in Demonstratorgebäuden erprobt. Die messtechnische Begleitung bestätigte die technische Funktionsfähigkeit der Systemlösungen unter Realbedingungen; zugleich zeigten die Ergebnisse auf Gebäude- und Quartiersebene deutliche Potenziale zur Reduktion des Heizwärmebedarfs und für einen Transformationspfad hin zu einem elektrifizierten, regenerativ unterstützten Energiesystem im denkmalgeschützten Bestand. Das Projekt EnQM zeigte am Beispiel der denkmalgeschützten Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen, wie historische Wohnquartiere durch denkmalverträgliche Sanierung, innovative LowEx-Technologien und intelligente Quartiersvernetzung energetisch optimiert werden können. Hierzu wurden Bestandsanalysen, Monitoring und Simulationen mit der Entwicklung und Umsetzung von Demonstrationsmaßnahmen wie Innendämmung, Niedertemperatur-Heizsystemen, Wärmepumpen, photovoltaisch aktivierten Dachsteinen sowie Speicher- und Vernetzungslösungen verknüpft. Die Ergebnisse belegen die technische Machbarkeit und das erhebliche Transformationspotenzial für vergleichbare denkmalgeschützte Bestandsquartiere.
