Car2Car: Kreislauffähige, nachhaltige Fahrzeugverwertungskonzepte; Teilvorhaben: Anforderungsmanagement bzgl. Automobilspezifikationen

partnerspezifischer Schlussbericht der Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (Konsortialführer) über das Förderprojekt

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Ziel des Projekts Car2Car war die Untersuchung, unter welchen technischen, ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen Sekundärrohstoffe aus Altfahrzeugen wieder in die Fahrzeugproduktion zurückgeführt werden können. Hierzu wurden Demontage-, Aufbereitungs- und Sortierprozesse für Stahl, Aluminium, Kupfer, Kunststoffe und Glas in mehreren Szenarien untersucht, darunter Best-Available-Technology, erweiterte Post-Shredder-Technologien sowie eine tiefere Demontage. Zentrale Kennzahl war die Car2Car-Quote, also der Massenanteil potenziell neuwagenfähiger Rezyklate, gegenüber der Werkstoffmasse im Altfahrzeug. Im Szenario 2 konnte diese Quote gegenüber dem Basisszenario insgesamt deutlich von 5 % auf 51 % gesteigert werden, insbesondere durch zusätzliche Klassier-, Zerkleinerungs-, Reinigungs- und sensorbasierte Sortierschritte. Ergänzend erfolgten Stoffstrommodellierung, ökologische und ökonomische Bewertung sowie die Entwicklung digitaler und automatisierter Ansätze für die Fahrzeugzerlegung. Erarbeitet wurden Modelle zur Demontagebewertung, zur Logistiksteuerung und ein Robotikdemonstrator zur Entfernung von Frontscheiben oder alternativ von Rädern. Besonders hohe Verbesserungen zeigten sich bei Stahl, Aluminium und Kupfer, während Kunststoffe und Glas weiterhin durch Materialvielfalt, Verbunde und fehlende geeignete Verwertungspfade limitiert sind. Gleichzeitig wurden Grenzen durch Materialverbunde, Sortenvielfalt, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit deutlich. Car2Car liefert damit Grundlagen für Design-for-Circularity, künftige Recyclingprozesse und regulatorische Anforderungen.

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