Entwicklung und Evaluierung eines Testverfahrens zur Prüfung des Löschvermögens von Schaumlöschmitteln zur Bekämpfung von Bränden fester Stoffe
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Ziel des Vorhabens ist es, ein Testverfahren zur Prüfung des Löschvermögens von Schaumlöschmitteln zur Bekämpfung von Bränden fester Stoffe zu entwickeln und zu evaluieren, um damit das Bewertungsdefizit von Klasse A – Schaumlöschmitteln zu eliminieren. Das Testverfahren und der zugehörige Versuchsstand soll dem Fachnormenausschuss Feuerwehrwesen über den Arbeitsausschuss Feuerlöschmittel vorgestellt und Resultate diskutiert werden. Normholzstapel oder möblierte Wohnräume dienen zurzeit als Brandobjekte in Prüfszenarien. Diese bilden die Gesamtheit der Klasse A – Brände (auch Vegetationsbrände) nicht ab und sind teilweise nur beschränkt reproduzierbar. Holzwürfel und Papierrollen als Festbrennstoffe wurden aus einer Literaturrecherche abgeleitet und als Schüttung im Prüfszenario angewendet. Mit Erreichen der stationären Brennstoffbrandphase (Vorbrennzeit) erfolgt die Schaumaufgabe. Aus den Normen für Schäume resultieren die Vorgaben zur Schaumaufgabe und -herstellung. Die Schaumaufgabedauer basierte auf der vollständigen Bedeckung der Brennstoffschüttung. Diese Zeit und die Rückbrandzeit wurden in Vorversuchen fixiert und danach nicht verändert. Der Prüfstand wurde zum Versuchsstand in 2. Konfiguration weiterentwickelt, der dem Arbeitsausschuss als Prüfstand für Klasse A – Schaumlöschmitteln auf Feststoffbränden empfohlen wird. Zur Evaluierung des Prüfstands wurden zwei Brennstoffe und vier Schaumlöschmittel eingesetzt. Explizit nicht im Projektantrag formuliert ist, der vom Arbeitsausschuss Feuerlöschmittel empfohlene Nachweis, dass Schaum gegenüber Wasser Feststoffbrände wirksamer löscht. Erste positive Ergebnisse wurden hierbei erzielt. Datei-Upload durch TIB
