Verbundvorhaben: Technologie zur Herstellung und Anwendung reaktiver Gemenge im Herstellungsprozess von Alkali-Kalk-Gläsern (Akronym: REAGEALIKA); TP 1: Erforschung und Erprobung einer Technologie zur Herstellung und Anwendung von Schmelzbeschleunigern; TP 2: Erforschung und Erprobung einer Aufbereitungstechnologie für Ausgangsstoffe von Schmelzbeschleunigern; TP 3: Erforschung eines Schmelzbeschleunigers für die Anwendung in der Glasschmelze
Schlussbericht
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Abstract
Im Verbundvorhaben sollten Komponenten zur Herstellung von Schmelzbeschleunigern ausgewählt und deren Einsatzmöglichkeit in Kombination mit Glasgemengebestandteilen erforscht werden. Dabei lag das Einsatzgebiet des Schmelzbeschleunigers auf der Herstellung von Alkali-Kalk-Gläsern. Damit wären spätere Anwendungen im Bereich der in Deutschland am häufigsten hergestellten Gläser in größerem Umfang möglich.
Im Antrag wurde von einer Zugabe von 5 bis 15 M.-% Schmelzbeschleuniger, bezogen auf das Glasgemenge, ausgegangen. Dabei besteht der Schmelzbeschleuniger aus Ausgangsstoffen, die nach dem Schmelzprozess im Glasgemenge eingebunden sind. Die chemische Zusammensetzung des Endproduktes "Glas" wird dabei nicht oder nur geringfügig verändert. Die Herstellung von Gemengen mit Schmelzbeschleuniger wurde in Form von Granalien angestrebt, um so eine staubarme Einbringung des Glasgemenges in das Schmelzaggregat zu ermöglichen.
Aufgabenstellung des Vorhabens war die Erforschung und Erprobung der Funktionsweise eines Schmelzbeschleunigers (nachfolgend als SB bezeichnet), auf der Basis von Erdalkali- und Alkalisilicaten und -aluminaten. Durch anteilige Schmelzbeschleunigerzusätze von bis zu 15 M.-% zum Glasgemenge sollte der Zeitraum bis zum Erreichen der Rauschmelze verkürzt werden und die Einbindung der Alkalien in der Rauschmelze verbessert werden.
