Ertüchtigung eines kommerziellen Strömungssimulationsprogrammes zum praktikablen Gebrauch bei realen Brandszenarien Teil II

dc.bibliographicCitation.seriesTitleBrandschutzforschung der Bundesländer - Berichte
dc.bibliographicCitation.volume217
dc.contributor.authorBöhler, Karen
dc.contributor.authorDinkov, Ilian
dc.date.accessioned2025-12-09T11:32:06Z
dc.date.available2025-12-09T11:32:06Z
dc.date.issued2025-10
dc.description.abstractIm zweiten Teil des Berichts wurde die, im Teil I [1] erstellte, Referenzkombination für die dreidimensionale numerische Berechnung von realen, instationären Brandszenarien eingesetzt. Bei der Übertragung auf Brandszenarien wird zwischen brandlastkontrollierten und ventilations-kontrollierten Brandereignissen unterschieden. Ein brandlastkontrollierter Brand wird mit einer nach NFPA-Standard entwickelten Brandleistungskurve simuliert. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass die Berücksichtigung der Brandausbreitung in der Brandentstehungsphase einen leichten Einfluss hat, den Brandverlauf jedoch nicht signifikant verändert. Zur Untersuchung ventilations-kontrollierter Brände wurden zwei Modelle entwickelt und implementiert. Ein Vergleich mit experimentellen Daten zeigt, dass die Verlöschung abgebildet wird, wobei allerdings infinitesimale Unterschiede im zeitlichen Verlauf bestehen. Im Abschluss wurden stochastische Effekte wie das Flammenflackern und das Flammenablösen einer frei-brennenden Gasflamme numerisch untersucht. Um wichtige Brandeigenschaften wie die Flammenlänge mit und ohne Ablösungen zu vergleichen, wurde eine neuartige, bildgebende Methode für die Auswertung von Foto- und Videoaufnahmen experimenteller Ergebnisse entwickelt und eingesetzt. Mit Hilfe einer Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung von Flammenlängen wurden die Ergebnisse dieser Auswertung mit den Ergebnissen der instationären Simulation verglichen. Allgemein lässt sich festhalten, dass die Analysen zeigen, dass CFD-Modelle eine realitätsnahe Abbildung von Temperaturfeldern, Strömungsstrukturen und Rauchschichten ermöglichen und somit ein wertvolles Instrument in der brandschutztechnischen Planung darstellen. Die Qualität der Simulationsergebnisse hängt stark von der Genauigkeit der Eingangsparameter, der Netzauflösung sowie der Modellannahmen ab. Besonders Unsicherheiten in der Materialcharakterisierung und bei der Randbedingungsdefinition können zu signifikanten Abweichungen führen.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/27296
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/26527
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationKarlsruher Institut für Technologie (KIT), Forschungsstelle für Brandschutztechnik
dc.rights.licenseThis document may be downloaded, read, stored and printed for your own use within the limits of § 53 UrhG but it may not be distributed via the internet or passed on to external parties.eng
dc.rights.licenseEs gilt das deutsche Urheberrecht. Das Werk bzw. der Inhalt darf zum eigenen Gebrauch kostenfrei heruntergeladen, konsumiert, gespeichert oder ausgedruckt, aber nicht im Internet bereitgestellt oder an Außenstehende weitergegeben werden.ger
dc.subject.ddc000 | Informatik, Information und Wissen, allgemeine Werke
dc.titleErtüchtigung eines kommerziellen Strömungssimulationsprogrammes zum praktikablen Gebrauch bei realen Brandszenarien Teil IIger
dc.typeReport
dcterms.extent55 Seiten
dtf.funding.funderandere
dtf.funding.programFA. Nr. 254 (1/2022)
tib.accessRightsopenAccess

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